Matthias und Johanna leben in einem alten, fast vergessenen botanischen Garten mitten in der Stadt. Doch der soll abgerissen werden. Als ein blauer Tiger in der Stadt erscheint, scheint sich alles zu verändern. „Der Blaue Tiger“ ist ein Film von Linda Votrubová aus dem Jahr 2012.

Bildung

Schulkinowochen in Hessen: Im Kino mit der Eisforscherin

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Die Schulkinowochen in Hessen laden ein zum gemeinsamen Filme schauen und zur Diskussion mit spannenden Gästen. Zum ersten Mal gibt es einen Tag der Umwelt.

Zum ersten Mal wird es bei den hessischen Schulkinowochen einen Tag geben, der ganz dem Naturschutz und der Nachhaltigkeit gewidmet ist. Am Freitag, 13. März, findet dieser Umwelt-Kino-Tag in mehreren hessischen Lichtspielhäusern statt.

Das Besondere dabei: Gezeigt werden nicht allein Filme rund um das Thema Umwelt, sondern es werden auch Gäste erwartet, mit denen die Zuschauerinnen und Zuschauer nach der Vorführung diskutieren können. Beispielsweise zeigt das Lumos Kino in Nidda (Wetteraukreis) die deutsche Produktion „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ aus dem Jahr 2020. Zu Gast im Kino ist die Eisforscherin Daniela Jansen, die über ihren Filmauftritt und Fragen zum Klimawandel spricht.

Am selben Tag läuft im Kino Traumstern in Lich „Der blaue Tiger“ mit dem Gartenpädagogen Martin die Jong als Gast. Mit dabei beim Umwelt-Kino-Tag sind außerdem Lichtspielhäuser in Hanau, Gelnhausen und Offenbach, auch sie mit spannenden Gesprächspartnern.

Das PROGRAMM

Von 9. bis 20. Märzdauern die hessischen Schulkinowochen. Mehr als 75 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich angemeldet.

Mehr als 100 Filmewerden gezeigt. Der Eintritt kostet vier Euro.

Restplätzekönnen bis zum Vortag der Vorstellung gebucht werden.

Das Programmund weitere Infos unter schulkinowochen-hessen.de 

Insgesamt 75 000 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte haben sich zu den Schulkinowochen angemeldet, die bis 20. März dauern. Und natürlich ist bei so vielen Menschen auch das Coronavirus ein Thema, wie Ellen Harrington, Direktorin des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt, zum Auftakt erläuterte.

„Wir nehmen die Sorgen der Menschen, die uns anrufen, sehr ernst“, beteuerte Harrington. Das Team des Filmmuseums, das gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk „Vision Kino“ die Schulkinowochen veranstaltet, verfolge die aktuelle Entwicklung sehr aufmerksam. Harrington wies zugleich darauf hin, dass es sich nicht um eine einzelne Großveranstaltung handele. Vielmehr gehe es um eine Vielzahl von Vorführungen in kleineren Spielorten im Einzugsbereich der jeweiligen Schulen.

Lehrkräfte oder Eltern, die Bedenken gegen eine Teilnahme hätten, sollten sich an die Veranstalter wenden. Diese teilten gerne Informationen über die Zahl der Teilnehmer mit, die zu den jeweiligen Vorführungen zu erwarten seien.

„Kino kann helfen, die Welt zu verstehen“, sagte Ayse Asar (Grüne), Staatssekretärin für Wissenschaft und Kunst. Filme könnten aber auch manipulierend sein und für Propaganda genutzt werden. Gerade angesichts der Milliarden Fotos und Videos, die im Internet kursierten, sei es wichtig, Menschen zu befähigen, diese auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und deren Inhalte kritisch zu betrachten. Die Schulkinowochen könnten dazu einen guten Beitrag leisten, sagte Asar.

Das Kino ermögliche es, gemeinsam Filme anzusehen und anschließend darüber zu sprechen, sagte Elena Solte von „Vision Kino“. „Dabei merken wir oft, wie unterschiedlich wir etwas wahrgenommen haben.“ Gerade die Filme, die im Programm der Schulkinowochen gezeigt würden, böten viel Anlaß zum Diskutieren und könnten auch vor und nach der Vorführung im Untericht eine Rolle spielen.

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