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Alle freuen sich an der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule über die gute Platzierung.

Würdigung

Schulen ausgezeichnet

  • vonDiana Unkart
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Im Wettbewerb um den Deutschen Schulpreis 2020 gibt es Anerkennungspreise für die hessischen Finalisten.

Auch wenn die beiden hessischen Schulen nicht zu den Hauptpreisträgern des Deutschen Schulpreises 2020 gehören, überwiegt in der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule in Rödermark und der Blücherschule in Wiesbaden die Freude darüber, es unter die Top 15 geschafft zu haben. Der renommierte Deutsche Schulpreis ist der am höchsten dotierte Bildungspreis. Der Gewinner bekommt 100 000 Euro, fünf weitere Schulen erhalten je 25 000 Euro und die neun verbliebenen Einrichtungen jeweils 5000 Euro.

Wofür die 5000 Euro verwendet werden, darüber dürfen in der Wiesbadener Blücherschule, einer Ganztagsgrundschule im Westend, an der 410 Schülerinnen und Schüler aus 36 Nationen lernen, die Kinder mitentscheiden, sagt Leiterin Monika Frickhofen. Ins Finale gekommen zu sein, sei eine riesige Anerkennung für die Arbeit, die die Schulgemeinde geleistet habe. Eigentlich wären Delegationen der beiden Schulen zur Preisverleihung nach Berlin gereist. Dort hat die Bundeskanzlerin in den Jahren zuvor den Hauptpreisträger verkündet. Wegen Corona erfolgte die Verleihung am Mittwoch nur virtuell, Angela Merkel gratulierte per Videobotschaft.

Die rund 1400 Schüler der Oswald-von-Nell-Breunig-Schule, einer Integrierten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, durften den Stream verfolgen und schon mal Ideen zur Verwendung des Preisgelds sammeln. Die Schule hat es im ersten Anlauf ins Finale geschafft. „Das ist eine ordentliche Leistung, darauf können wir stolz sein“, sagt Leiterin Christine Döbert. Besonders gut hätten der Jury die vielfältigen Fördermöglichkeiten gefallen. An der Schule gibt es bilingualen Unterricht, Praxisklassen oder Kurse, in denen die Schüler lernen, Bewerbungen zu verfassen. Die Schulgemeinschaft profitiert aber nicht nur vom Preisgeld: „Wir haben die Erfahrung gemacht, gemeinsam für eine Sache einzustehen.“

Der Hauptpreis ging an die Otfried-Preußler-Grundschule in Hannover. 81 Schulen hatten sich beworben. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren waren die Finalisten ermittelt worden.

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