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Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

Frankfurt/Main

Schüsse aus Pistole an Silvester: Drei Männer vor Gericht

Weil sie in der Silvesternacht 2015/16 in der Frankfurter Innenstadt mit einer Schreckschusspistole auf Passanten geschossen und dazu islamistische Parolen gerufen haben sollen, müssen sich drei Männer vor Gericht verantworten.

Weil sie in der Silvesternacht 2015/16 in der Frankfurter Innenstadt mit einer Schreckschusspistole auf Passanten geschossen und dazu islamistische Parolen gerufen haben sollen, müssen sich drei Männer vor Gericht verantworten. Zu Beginn des Prozesses vor dem Frankfurter Amtsgericht bestritten die 25 Jahre alten Angeklagten am Montag jedoch die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft. Sie bezichtigten vielmehr die Polizeibeamten, sie bei ihrer Festnahme misshandelt zu haben.

Der Anklage zufolge gaben sie aus einem Auto heraus mehrere Schüsse aus der Schreckschusswaffe ab. Unter den betroffenen Passanten befand sich auch ein Familienvater mit mehreren kleinen Kindern, die in Angst und Schrecken versetzt wurden. Dazu wurden die Worte: „Isis ist überall“ in Anlehnung an die islamistische Terrormiliz vernommen.

Die Männer wiesen vor Gericht jede Schuld von sich. „Wir sind zwar Moslems, schämen uns aber für diesen Krieg“, sagte ein Verwandter eines der Angeklagten, der in der Nähe des Tatortes war, nicht aber zu den Beschuldigten gehörte. Das Gericht vernahm bis zum Nachmittag neun Zeugen. Der Prozess wird fortgesetzt.

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