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So soll der Radschnellweg aussehen, der im Frühling 2022 abschnittsweise begonnen wird.
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So soll der Radschnellweg aussehen, der im Frühling 2022 abschnittsweise begonnen wird.

Kreis Offenbach

Schnell mit dem Rad quer durch den Kreis Offenbach

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Begleitend zu einer Online-Befragung beantwortet die FR Fragen zum Radschnellweg FRM9 von Ost nach West quer durch den Kreis Offenbach.

Der Radschnellweg FRM9 von Seligenstadt quer durch den Landkreis Offenbach bis zum Frankfurter Flughafen soll Gestalt annehmen. Aktuell läuft dafür eine Machbarkeitsstudie an. Die Bevölkerung der fünf Anrainerkommunen Seligenstadt, Rodgau, Dietzenbach, Dreieich und Neu-Isenburg ist aufgerufen, bis zum 9. Mai in einer begleitenden Online-Befragung Korridore zu bewerten, die der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main für die Trassenführung des vier Meter breiten Wegs vorgeschlagen hat.

Was erhoffen sich die Expert:innen von der Online-Befragung?

Die Bürger und Bürgerinnen sollen laut Regionalverband Befahrbarkeit, Direktheit und Attraktivität der Korridore bewerten sowie mögliche Nutzungskonflikte benennen. Die Umfrage stellt aber keine Abstimmung über die Streckenverläufe dar.

Bis wann wird der Kreis Offenbach fahrradtauglich an den Flughafen angeschlossen sein?

Ab Mai 2022 soll der Radschnellweg in Realisierungsabschnitten verwirklicht werden.

Wer entscheidet über die Routenführung?

Ein externes Planungsbüro fährt die Korridore ab und lässt auch das lokale Wissen der Anwohner und Anwohnerinnen aus der Online-Befragung mit einfließen, um dann eine Vorzugstrasse zu finden. Im Herbst 2021 wird ermittelt, was wo wie umgebaut werden kann, im Winter 2021/22 werden Kosten und Nutzen abgewogen. Die Entscheidung fällt letzten Endes in den jeweiligen Stadtverordnetenversammlungen.

Ist es vorstellbar, dass der Radschnellweg mitten durch ein Wohngebiet führt?

Grundsätzlich ist das, so der Regionalverband, nicht ausgeschlossen, die Radfahrer:innen werden dann jedoch auf Nebenstraßen gelenkt.

Wie geht das Planungsbüro mit Engstellen um?

Es wägt immer ab, wie lange die Engstelle ist und welche Gefährdung sich ergibt. Teilweise seien diese Sicherheitsgefährdungen akzeptabel, heißt es – etwa wenn stattdessen eine teure große Brücke gebaut werden muss.

Welchen Belag erhält der Radschnellweg?

Grundsätzlich wird asphaltiert, im Einzelfall denkt der Regionalverband auch über Betonpflaster nach. In kurzen Teilabschnitten sind auch wassergebundene, mit Sand befestigte Decken möglich.

Werden E-Bikes bis 45 Kilometern pro Stunde erlaubt sein?

Nein, nur konventionelle und elektromotorische Fahrräder bis zu 30 Kilometer pro Stunde.

Werden Zubringer mitgeplant?

Das ist nicht Aufgabe des Regionalverbands, sondern der Kommunen. Sie sind aber in den Planungsprozess eingebunden.

Zusammengestellt von A. Schlegl

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