Solche Bilder wie am Sonntag soll es am kommenden Wochenende nicht mehr geben. F
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Solche Bilder wie am Sonntag soll es am kommenden Wochenende nicht mehr geben.

Rodgau

Schneisen im Rodgauer Strandbad

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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Nach Beschwerden ergreift die Stadt Rodgau die Initiative, um die Enge am Badesee künftig zu vermeiden. Unter anderem sollen Wege markiert werden, die frei bleiben müssen.

Die Stadt Rodgau reagiert am Badesee Nieder-Roden auf die sonntäglichen Beschwerden wegen der Enge und der nicht eingehaltenen Abstandsregeln: Der Verwaltungsstab, der sich mit der Umsetzung von Corona-Regeln befasst, hat beschlossen, auf dem Strandbad-Gelände längs und quer Wege zu markieren, die dann freigehalten werden müssen. Dadurch werde die Liegefläche kleiner und es werde auch eine Parzellierung erreicht, sagt die städtische Pressesprecherin Sabine Hooke. Die Folge: Die maximale Besucherzahl wird dann nicht mehr bei 5500 liegen – so viele dürfen rein rechnerisch in Coronazeiten ins Strandbad – sondern „irgendwo zwischen 3500 und 5500“.

Die neuen „Schneisen“ werden großzügig dimensioniert, so Hooke, und werden bis zum Wochenende auf dem Rasen mit Kreide oder Sprühfarbe markiert. Für die Markierung im Sand müsse Betriebsleiter Thomas Dursun mit seinem Team noch eine Lösung finden.

Es ist voll auf der Wiese.

Außerdem wolle man versuchen, die Besucher schon an der Kasse anders zu lenken, wenn man feststelle, dass bestimmte Bereiche zu stark belegt sind. Eventuell werde auch der Ausgang nochmals verlegt, „um das Gehen zu entzerren“.

Hooke appelliert an die Vernunft der Besucher. „Müssen zehn Quadratmeter große Schwimminseln mitgebracht werden?“, fragt sie. Auf einer Fläche dieser Größe könnten nach den Corona-Vorgaben stattdessen drei Besucher liegen. „Das steht alles neben der Decke und nimmt Platz weg.“

Die Tage nach den Beschwerden waren übrigens entspannt: Am Montag waren 1528 Badegäste da, am Dienstag 2154, am Mittwoch 2506.

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