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Schnakenjäger am Rhein erhalten dritten Hubschrauber

Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Zwei Hubschrauber sind bereits im Einsatz. 

Für ihren Kampf gegen Stechmücken erhalten die Schnakenjäger am Rhein einen dritten Hubschrauber. "Im Moment wird er in Kalifornien zusammengebaut, nach der Überprüfung, dem Transport und der Genehmigung ist er einsatzbereit", sagte Norbert Becker von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) am Donnerstag in Speyer. Er sprach von "frühestens sechs Wochen". Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden.

Die Kabs verfügt bereits über zwei Helikopter, die zuletzt aber eine Zeit lang gleichzeitig defekt waren - ein Einsatz war damit unmöglich. Das neue Fluggerät gehöre formell einem Unternehmen, mit dem die Kabs eng zusammenarbeite, sagte Becker. Über den dritten Hubschrauber hatte zuvor auch "Die Rheinpfalz" berichtet.

Der wissenschaftliche Kabs-Direktor Becker kündigte für das Wochenende den nächsten Einsatz gegen Schnaken an, dann wollen die Experten im Raum Kehl unterwegs sein. Vom Helikopter aus verteilt die Organisation den biologischen Wirkstoff Bti. Er zerstört den Darm der Larven und tötet sie. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen im Norden und das rheinland-pfälzische Bingen im Westen. (dpa)

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