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Das denkmalgeschützte Isenburger Schloss ist immer wieder Opfer von Vandalismus.
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Das denkmalgeschützte Isenburger Schloss ist immer wieder Opfer von Vandalismus.

Offenbach

Isenburger Schloss wird frühestens 2028 grundsaniert

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Erst wenn die Hochschule für Gestaltung umzieht, wird sich das Land des barocken Gebäudes in Offenbach annehmen.

Wer sich der Fassade des Isenburger Schlosses nähert, kann zumindest erahnen, was dort bis vor kurzem noch zu sehen war. Vor wenigen Wochen sind die Graffiti an den Wänden und Türen des barocken Gebäudes an der Mainstraße entfernt worden – die Farbe war aber offenbar nicht ganz so stark, um sie komplett zu übermalen. Das denkmalgeschützte Schloss gehört dem Land Hessen, Nutzer der Liegenschaft ist aber die Hochschule für Gestaltung (HfG) und somit auch verantwortlich für die Instandhaltung.

„Eine umfassende Grundsanierung des Isenburger Schlosses steht im Zusammenhang mit dessen Nachnutzungen nach Verlagerung der HfG Offenbach in den geplanten Neubau am Offenbacher Hafen“, heißt es in einer Antwort der Hessischen Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der FDP. Das wird erst 2028 sein. „Das ist ernüchternd“, sagte Antragssteller Oliver Stirböck der FR. Es sei natürlich nachvollziehbar, dass das Land mit größeren Umbauten abwarten wolle, allerdings sei das Schloss und auch das Gelände in „keinem Zustand, der für ein solches Gebäude angemessen ist“, betonte der Liberale.

Die Landesregierung teilte weiter mit, dass die HfG Offenbach in den Jahren 2017 bis 2020 zwischen 8,375 und 9,835 Millionen Euro pro Jahr erhalten hat, „mit denen neben Personal- und sonstigen Sachkosten unter anderem auch die Energiekosten und die Bauunterhaltung zu tragen seien.

Auf die Frage, ob die Landesregierung für vertretbar halte, dass die HfG alleine für die Instandhaltung des Schlosses zuständig sei, hieß es: „Es gab bislang weder den Wunsch der Hochschulen noch einen Anlass, diese Regelung aufzugeben.“

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