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Zwei Passagierschiffe passieren eine Sandbank auf dem Rhein.

Trockenheit

Schifffahrt auf Rhein noch nicht gefährdet

Die Wasserstände des Rheins sinken durch die Trockenheit. Doch noch können Schiffe auf dem Strom fahren - allerdings mit weniger Ladung.

Obwohl die Wasserstände des Rheins in den kommenden Tagen voraussichtlich weiter sinken, können Schiffe nach wie vor auf dem Strom fahren. Allerdings müssen bei der Frachtmenge Abstriche gemacht werden. „30, 40 Prozent weniger Ladung haben wir mittlerweile schon erreicht“, erklärte am Donnerstag ein Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Bingen.

Prognosen zufolge soll der Wasserstand am Pegel Koblenz bis Samstagabend auf etwa 85 Zentimeter sinken. Die Zahl gibt aber noch keine Auskunft über die Tiefe der Fahrrinne. Ein Orientierungswert für die Schiffsführer bei Niedrigwasser ist der sogenannte gleichwertige Wasserstand (GlW), für den mehrere Werte miteinander verrechnet werden.

Am Pegel Koblenz sei aktuell noch eine Tiefe der Fahrrinne von mehr als zwei Metern gegeben, sagte der Mitarbeiter der Behörde. Entsprechend könnten Schiffe fahren. Auch an anderen Pegeln wie Kaub und Mainz sei der Rhein voraussichtlich vorerst weiter befahrbar.

Dass ein Schiff bei Niedrigwasser das Flussbett berührt, ist dem Mitarbeiter zufolge selten. Vor allem wenn der Wasserstand langsam zurückgehe, könnten sich die Schiffsführer gut darauf einstellen. „Kritisch ist es immer, wenn das Wasser relativ schnell wegfällt.“ Dann könne es sein, dass man sich verschätze und zuviel lade. (dpa)

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