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Bergen-Enkheim

Schelmenburg braucht Sponsor

Der Vereinsring will das mittelalterliche Wahrzeichen aus dem 17. Jahrhundert renovieren. 12.000 bis 15.000 Euro kostet die Instandsetzung - zu viel für die Bergen-Enkheimer Vereine.

Sie gehört zu den Wahrzeichen, eines an Wahrzeichen nicht gerade armen Stadtteils. Die mittelalterliche Schelmenburg, jahrhundertelang Sitz des gleichnamigen Adelsgeschlechts, thront oberhalb der Marktstraße und trotzt allen Veränderungen. Doch auch wenn es dem Bau aus dem 17.Jahrhundert von außen nicht anzusehen ist, nagt im Innern der Zahn der Zeit am alten Gemäuer.

Vereinsringschefin Gabi Niessner zählt auf: der komplette Treppenaufgang, die Wände, die Deckenplatten aus den 70ern - ein regelrechter Renovierungsstau sei in den letzten Jahren entstanden, glaubt sie. Ganz anders stellt sich die Situation im Erdgeschoss dar, wo die Jugendmusikschule untergebracht ist.

Dort hat die Stadt erst im vergangenen Jahr umfassend renovieren lassen. Keller und Obergeschoss hingegen werden von den Mitgliedsvereinen des Vereinsrings genutzt und verwaltet. Eine Sanierung müssten der aus eigener Tasche zahlen. "Aber wir sind außer Stande, das in Eigenregie durchzuziehen", sagt Niessner.

Mit dem Rücken an der Wand

Auf 12.000 bis 15.000 Euro schätzt die Vereinsringvorsitzende den Aufwand der Instandsetzung - zu viel für die Bergen-Enkheimer Vereine. "Wenn wir dafür unsere Rücklagen verwenden, stehen wir finanziell mit dem Rücken an der Wand." Der Vereinsring befindet sich daher auf der Suche nach Sponsoren, die einen Teil der Kosten übernehmen, oder Handwerker, die sich freiwillig an der Renovierung beteiligen. dmj

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