Büdingen 

Sammlung gesichert

  • Detlef Sundermann
    vonDetlef Sundermann
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Wäre es zu keiner Einigung gekommen,wäre die Sammlung in Büdingen, darunter das Jugendzimmer von Conny Froboess, in Teilen oder komplett an andere Museum verkauft worden.

Das vermutlich bundesweit einmalige 50er-Jahre-Museum hat wieder eine sichere Zukunft. Besitzer und Stadt haben sich auf einen Vertrag geeinigt, der eine Schenkung der Sammlung von Else und Walter Arbeiter an die Stadt ermöglicht. Nunmehr haben auch die Stadtverordneten der Vereinbarung zugestimmt. Knackpunkt war die Frage, was mit den mehr als 200 000 Exponaten geschehe, wenn sich Büdingen das Museum nicht mehr leisten könne.

Die Kommunalaufsicht hat eine Betriebszusage auf Ewigkeit, wie es Arbeiter gefordert hatte, untersagt, weil das Museum eine freiwillige Leistung sei, so Bürgermeister Erich Spamer (FWG). Stadt und Museumsverband verpflichten sich nun, nach einem geeigneten Träger zu suchen, sollte das Museum dauerhaft nicht zu halten sein.

Das Museum wird bis auf weiteres von Arbeiter ehrenamtlich betrieben. Bei seinem Ausscheiden müsste die Stadt Personal abstellen. Wäre es zu keiner Einigung gekommen, hätte der 78 Jahre alte Arbeiter die Sammlung, darunter das Jugendzimmer von Conny Froboess, in Teilen oder komplett an andere Museum verkauft.

www.50er-jahre-museum.de

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