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Der rund 2000 Jahre alte antike Pferdekopf von Waldgirmes wird im Römerkastell Saalburg in einer Vitrine ausgestellt.

Saalburg bei Bad Homburg

Römischer Pferdekopf soll weiterhin Besucher locken

Der berühmte römische Pferdekopf aus Bronze soll auch dieses Jahr möglichst viele Besucher zum ehemaligen Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg locken.

Seitdem der römische Pferdekopf aus Bronze, ein archäologischer Sensationsfund, im Römerkastell Saalburg  bei Bad Homburg präsentiert werde, seien die Besucherzahlen gestiegen, sagte der Museumsdirektor Carsten Amrhein am Mittwoch. Der 2000 Jahre alte Kopf war bei archäologischen Grabungen in Waldgirmes in einem elf Meter tiefen Brunnenschacht entdeckt worden, seit dem vergangenen August wird er - mit einer kurzen Unterbrechung - auf der Saalburg ausgestellt.

Der knapp 60 Zentimeter lange Kopf hat dem Römerkastell ein wenig die jährlichen Besucherzahlen gerettet, die in dem extrem heißen Sommer bergab gegangen waren. 115 000 Menschen wurden insgesamt gezählt, das waren etwas weniger als im Jahr zuvor.

Im neuen Jahresprogramm bietet die Saalburg zudem wieder viele Vorträge, Aktionen zum Mitmachen und Vorführungen an. Im Dezember soll erstmals ein römischer Weihnachtsmarkt veranstaltet werden. Ungewohnt derb für den historischen Ort klingt der Name einer großen Ausstellung rund ums stille Örtchen. In „Drauf Geschissen!“ erfahren die Besucher etwa, dass es bereits im alten Ägypten eine Kanalisation und fast modern anmutende Toilettensitze gab. (dpa)

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