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Der Gastronom Greg de Neufville mit seiner Frau Mira, deren Oma in Ober-Roden lebt.
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Der Gastronom Greg de Neufville mit seiner Frau Mira, deren Oma in Ober-Roden lebt.

Rödermark

Rödermark: Wirt mit Optimismus

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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In Rödermark eröffnet im Bahnhof Ober-Roden im Mai ein Lokal. Zusammen mit zwei Geschäftspartnern wagt der Gastronom Greg de Neufville, wo andere Berufskollegen verzagen.

In Zeiten, in denen Gastronomen reihenweise aufgeben, macht in Rödermark ein neues Lokal auf: Greg de Neufville stellte am Montag sein Konzept für das Restaurant „Station 1“ vor, das er im Bahnhofsgebäude im Rödermarker Stadtteil Ober-Roden am 1. Mai eröffnen will. Der laut eigenem Bekunden „chronisch optimistische“ Pächter will die Gäste mit dem Blick von einer Dachterrasse und mit heimischer Küche, neu interpretiert, begeistern. Damit wird ein Projekt, das dort 2014 begann, endlich aufs Gleis gesetzt.

Eigentlich ist es ein Trio, das den Räumen des denkmalgeschützten Bahnhofs mit mehreren Hunderttausend Euro neues Leben einhauchen will: Der Gastronom Greg de Neufville aus Seligenstadt, der frühere Olympiaturner Daniel Winkler aus Rödermark und sein Geschäftspartner Carsten Barna aus Aschaffenburg haben eine GmbH gegründet und die Räume von Bahnhofbesitzer Hans-Jörg Vetter gepachtet.

Dass das Lokal ausgerechnet in Corona-Zeiten eröffnen wird, erklärte der Geschäftsführer de Neufville mit der Chance, die sich jetzt für ihn geboten habe. Das Objekt war im Internet inseriert. Er habe sich mit dem Eigentümer Vetter getroffen und habe festgestellt, „dass wir uns mögen“. Außerdem könne er hier noch mitreden, wie der neue Anbau an das alte Gebäude aus dem Jahr 1895 innen aussehen soll. Und es sei besser, das Lokal fertig zu haben, wenn der Lockdown endet, als erst das Ende des Lockdowns abzuwarten und dann mit dem Innenausbau loszulegen. „No risk, no fun“ – dieser Leitsatz aus dem Sport gelte auch hier, sagte Winkler.

Im Jahr 2012 war das altehrwürdige Bahnhofsgebäude an Vetter vergeben worden. 2014 begann er mit der Sanierung, 2017 wurde der Umbau fertiggestellt. Die vertraglich zugesicherte Gastronomie ließ aber auf sich warten, weil sich kein Pächter fand.

De Neufville, der schon in Seligenstadt das „Mainchateau“ gepachtet hat, wird auch selbst am Herd stehen und „eine Mischung aus klassischer Kneipe und Restaurant“ bieten. „Es kommt auch ein Küchenchef aus dem Tigerpalast“, kündigte er an. Die Speisekarte ist schon geschrieben – und lockt unter anderem mit Handkäs-Variationen, vegetarischen Gerichten, Burgern und Steaks sowie Poke-Bowls. An der Bahnhofsseite entsteht ein Kiosk, der bereits um 5 Uhr belegte Brötchen anbieten wird.

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