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Auch Corona macht dem Swingerclub Oase zu schaffen.

Rödermark

Stadt vertagt Steuerpläne

  • Fabian Scheuermann
    vonFabian Scheuermann
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Die umstrittene Vergnügungssteuer in Rödermark kommt erst im nächsten Jahr - in überarbeiteter Form. Die Stadt reagiert damit auf die Kritik eines Swingerclubbetreibers.

Die Vergnügungssteuer, die Rodgauer Swingerclubs und Stripteaselokale, Spielhallenbetreiber, Spielkasinos und Gaststätten mit Spielautomaten bezahlen müssen, kommt vorerst doch nicht. Wie Bürgermeister Jörg Rotter (CDU) im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau bestätigte, habe man nach der negativen Berichterstattung zum Thema beschlossen, die Steuer per Aufhebungssatzung wieder zu annullieren.

Der Betreiber des überregional beliebten Swingerclubs „Oase“, Josef Horak, hatte angekündigt, seinen Betrieb mit einer solchen Steuer nicht mehr aufrecht erhalten zu können.

Rotter sagt, man habe sich jetzt einmal zusammengesetzt und alles besprochen. „Wenn der Betrieb schließt, haben wir gar keine Einnahmen“, gibt er zu bedenken. Die Steuer soll 2021 in angepasster Form kommen, die Stadtverordneten müssen dem am 15. September noch zustimmen.

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