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Mobilität in der Krise

Richtiger Weg

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Man könnte sich sehr gut daran gewöhnen, dass die Städte zur Rushhour nicht mehr in Blechlawinen versinken. Ein Kommentar.

Corona hat auch positive Seiten: In den Städten verbesserte sich die Luftqualität. Die Pünktlichkeit der S-Bahn in Rhein-Main lag bei rekordverdächtigen 94 Prozent. Damit ist bewiesen: Weniger Individualverkehr ist besser für die Gesundheit. Man könnte sich sehr gut daran gewöhnen, dass die Städte zur Rushhour nicht mehr in Blechlawinen versinken. Bewiesen ist auch, dass weniger Fahrgäste das Schienennetz entlasten.

Wer bessere Luft will und lebenswertere Städte möchte, muss aber für möglichst viele Kund:innen im öffentlichen Nahverkehr sorgen. Deshalb braucht Rhein-Main mehr Kapazitäten in Bussen und Bahnen. Die fahrgastärmeren Zeiten nehmen aktuell Druck aus dem Kessel. Diese Chance muss die für die S-Bahnen zuständige Deutsche Bahn nutzen. Gleiches gilt für den RMV, dessen Mindereinnahmen dem Geschäftsführer Knut Ringat nach eigenem Bekunden keine schlaflosen Nächte bereiten. Er wirkt nahezu erleichtert, weil sein Team nach kontinuierlichem Fahrgastzuwachs endlich einmal aus dem Notmodus herausschalten kann. Seit Jahren müssen die Expert:innen sich einmal nicht damit herumplagen, wo im Fahrplan noch Platz ist, um weitere Angebot hineinquetschen zu können. Eine Möglichkeit, um Zukunftsprojekte voranzutreiben. Der RMV ist da auf dem richtigen Weg.

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