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FLUGHAFENAUSBAU

Rhiel sieht keine größere Gefahr für Ticona

WIESBADEN. Durch den Bau einer neuen Landebahn am Nordwestrand des Frankfurter Flughafens wird es nach Einschätzung von Hessens Verkehrsminister Alois Rhiel

WIESBADEN. Durch den Bau einer neuen Landebahn am Nordwestrand des Frankfurter Flughafens wird es nach Einschätzung von Hessens Verkehrsminister Alois Rhiel (CDU) "keine größere Gefährdung" für das angrenzende Chemiewerk Ticona geben. Rhiel sagte am Dienstag im Landtag, dies ergebe sich aus mehreren Gutachten, die dem Ministerium vorlägen.

Der TÜV Essen hatte nach einer US-amerikanischen Berechnungsmethode ein erhebliches Absturzrisiko durch Flugzeuge festgestellt, die das Chemiewerk bei Kelsterbach künftig im Landeanflug überqueren sollen. Rhiel argumentiert dagegen, bereits heute werde das Ticona-Gelände rund 56 000-mal pro Jahr bei Starts überflogen. Durch die neue Nordwestbahn und die entsprechenden Veränderungen im Flugbetrieb werde es dort künftig nur noch 4000 Überflüge bei Starts geben.

Zwar kämen durch die neue Bahn voraussichtlich rund 43 500 Landungen in dem Gebiet hinzu. Dabei werde das Chemiewerk von den Flugzeugen aber nur am Rande einer "nicht sensiblen Kante" überquert, sagte Rhiel und sprach von "Vorbeiflügen". Der Mörfelden-Walldorfer CDU-Abgeordnete Rudi Haselbach interpretierte daraus, dass die Gefährdung durch einen Flugzeugabsturz auf das Chemiewerk durch die neue Landebahn im Vergleich zu heute sogar eher geringer werde. mat

Dossier: Wächst der Flughafen weiter?

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