Ehrung

Rheumatologie-Experten ausgezeichnet

Die Arbeiten der US-Wissenschaftlerin Ellen Gravallese und des schottischen Forschers Iain McInnes werden gewürdigt.

Für ihre Verdienste um die Rheumatologie-Forschung sind zwei Wissenschaftler mit dem Carol-Nachman-Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet worden. Die Arbeiten der US-Wissenschaftlerin Ellen Gravallese und des schottischen Forschers Iain McInnes hätten zum besseren Verständnis von Rheumaerkrankungen beigetragen und bei der Entwicklung von Therapien geholfen, heißt es in den Urkunden, die am Freitag in Wiesbaden überreicht wurden. Die beiden Preisträger teilen sich das Preisgeld von 37 500 Euro.

Gravalleses Pionierleistung sei es, den Mechanismus der Knochenerosion und der Hemmung natürlicher Knochenheilungsprozesse bei rheumatoider Arthritis aufzuklären, heißt es in der Begründung des Kuratoriums. McInnes Arbeit habe geholfen, die Unterschiede von rheumatoider Arthritis und der Psoriasisarthritis zu begreifen und differenzierte Therapien zu entwickeln.

Die Auszeichnung ist nach ihrem Stifter, dem langjährigen Konzessionär der Wiesbadener Spielbank, Carol Nachman, benannt. Der Preis wird seit 1972 vergeben. Auch nach dem Tod Nachmans stiftet die Spielbank den nach Angaben der Stadt Wiesbaden bundesweit höchstdotierten Preis im Bereich der Rheumatologie. (dpa)

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