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Rhein-Main: RMV erhöht die Preise

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Von: Thomas Stillbauer

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Bahnfahren wird wieder teurer, aber nicht für alle.
Bahnfahren wird wieder teurer, aber nicht für alle. © Renate Hoyer

Knapp vier Prozent mehr von Juli an. Jahreskarten, Kinder- und Seniorentickets sind von der Erhöhung ausgenommen.

Um durchschnittlich 3,9 Prozent sollen zum 1. Juli die Fahrpreise im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) steigen. Das hat der RMV-Aufsichtsrat beschlossen, wie die Stadt Frankfurt am Wochenende mitteilte. Stark gestiegene Betriebskosten hätten den RMV zu der Preiserhöhung gezwungen. Der Stadt Frankfurt sei es jedoch „gelungen, die notwendigen Erhöhungen in einem vertretbaren Maß zu halten“.

„Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn Angebot und Preis stimmen“, erklärte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). „Deshalb werden wir die Preise der Frankfurter Einzel- und Tageskarten nicht oder nur in geringem Maße anheben. So haben wir die Chance, auch diejenigen von der Fahrt mit Bussen und Bahnen zu überzeugen, die bisher nicht oder nur selten mitfahren.“

Mobilitätsdezernent Stefan Majer (Grüne) präzisierte: „Kinder werden in Frankfurt für Kurzstreckentickets, Einzelfahrscheine und Tageskarten nicht mehr bezahlen müssen als bisher. Erwachsene müssen für die Fahrkarten zehn bis 15 Cent drauflegen, wobei sie jedoch gegenüber dem regulären RMV-Tarif, etwa bei der Tageskarte, bis zu fast einen Euro sparen.“

Jahreskarten seien von der Erhöhung ausgenommen, auch um Stammkundinnen und Stammkunden für ihre Treue in der Pandemie zu danken. Die Preise von Schüler- und Seniorentickets blieben ebenfalls gleich. ill

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