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Mehr Platz für Vögel: Die Rheinuferstraße bei Oestrich-Winkel ist gesperrt.  Frank rumpenhorst, dpa
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Mehr Platz für Vögel: Die Rheinuferstraße bei Oestrich-Winkel ist gesperrt.

Wetter

Rhein-Hochwasser steigt noch

  • Madeleine Reckmann
    vonMadeleine Reckmann
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In einigen Regionen Hessens hat sich die Hochwassersituation weiter entspannt, dagegen steigen am Rhein die Pegelstände noch an.

Der Rhein-Scheitel in Höhe von etwa 6,25 Meter werde am Pegel Mainz für Dienstag erwartet, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie in Wiesbaden am Montag mit. In den kommenden Tagen sind aber steigende Wasserstände auch wieder in anderen Landesteilen möglich – denn es ist neuer Regen angesagt.

Wegen des Rhein-Hochwassers wurde am Montag die Bundesstraße 42 zwischen Eltville-Hattenheim und Geisenheim für den Verkehr voll gesperrt. Die Straße sei in dem Bereich überflutet worden, teilte die Verkehrsbehörde Hessen Mobil mit. Eine Umleitung für die Dauer der Sperrung wurde eingerichtet.

In den am Rhein liegenden Wiesbadener Stadtteilen Biebrich und Schierstein trat der Rhein leicht über die Ufer. Die Stadtkerne seien aber nicht bedroht, teilte Alexander Blank von der Wiesbadener Feuerwehr auf Anfrage mit. Am Schiersteiner Hafen sicherten Spundwände die Altstadt. Die Insel Rettbergsaue, ein Freizeitgelände, sei geräumt worden. Dort steht der Campingplatz unter Wasser. Die Maaraue, eine Insel vor Kostheim, ist auch überschwemmt. Der am Rhein liegende Industriepark Infraserv ist laut einem Sprecher dagegen nicht bedroht.

Michael Zumerling, Hausmeister der Gaststätte „Rheinschänke“ in Oestrich-Winkel, zieht einen Kahn voll mit Sandsäcken zu dem Lokal, das schon vom Hochwasser des Rheins eingeschlossen ist.

Nach mehreren Tagen Anspannung gingen an anderen Flüssen die Wasserstände zurück. „Viele hessische Regionen befinden sich aktuell nicht mehr im Bereich der Hochwassermeldestufen“, so das Landesamt. Oberhalb der Meldestufe lagen demnach noch einzelne Pegel an Lahn, Fulda, Kinzig oder Nidda – bei überall fallender Tendenz. Am Main in Frankfurt und Raunheim verharrten die Pegelstände laut Landesamt unterhalb der Meldestufe I, die leichtes Hochwasser anzeigt. Das Wasser könne noch leicht steigen, werde die Meldestufe aber voraussichtlich nicht erreichen.

Vom Hochwasser der vergangenen Tage war insbesondere die Stadt Büdingen in der Wetterau betroffen. Dort wurde die Altstadt am Freitag überschwemmt. Die Wassermassen seien mittlerweile abgelaufen und die Aufräumarbeiten in vollem Gang, sagte ein Sprecher des Wetteraukreises. Derzeit werde daran gearbeitet, Nothilfen für die betroffenen Anwohner auf den Weg zu bringen. (mit dpa)

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