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Im Terminal 2 des Frankfurter Flughafens herrscht Hochbetrieb.

Urlaub

Reiseverkehr rollte weitgehend problemlos

Zum Ferienstart rollt die Reisewelle relativ ruhig durch das Land. Fraport rechnet damit, dass sich der Andrang durch die ganzen Sommerferien ziehen wird.

Der Reiseverkehr in Hessen ist am Wochenende in relativ ruhigen Bahnen verlaufen. Zum Ferienstart wurde weder von den Autobahnpolizeien noch vom Flughafen in Frankfurt oder der Deutschen Bahn besondere Vorkommnisse gemeldet. "Es ist zwar viel los, aber es gibt keine Staus", sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Neu-Isenburg am Sonntagnachmittag.

Ähnlich äußerten sich seine Kollegen in anderen Teilen Hessens. Als stark befahren gelten etwa die Autobahn 3 zwischen Frankfurt und Nürnberg sowie die A5 zwischen Frankfurt und Karlsruhe.

Hochbetrieb herrschte auch am Frankfurter Flughafen. Am Samstag wurden laut einer Sprecherin 241 000 Passagiere gezählt, für Sonntag rechnete der Flughafenbetreiber Fraport mit einer ähnlich hohen Zahl. "Das ist schon echt viel", sagte die Sprecherin. Im Jahresdurchschnitt fliegen demnach rund 180 000 bis 200 000 Passagiere pro Tag ab Frankfurt. Im Betrieb habe es zwar Wartezeiten gegeben, im Großen und Ganzen sei aber alles gut gelaufen.

Fraport rechnet damit, dass sich der Andrang durch die ganzen Sommerferien ziehen wird. "Wir werden das in den nächsten Wochen hier jeden Tag erleben", sagte die Sprecherin. Passagieren rät sie, mindestens zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, wenig Handgepäck mitzunehmen und schon daheim einzuchecken.

Wegen einer Signalstörung auf der Bahnstrecke Frankfurt-Gießen mussten nach Angaben der Bahn mehrere Fernzüge über Fulda umgeleitet werden, wie ein Bahn-Sprecher sagte. Im Regionalverkehr habe es Verspätungen gegeben.

Für diejenigen, die am Wochenende nicht in die Ferien starteten, bot sich am Wochenende in Hessen schönster Sonnenschein mit teilweise bis zu 39,0 Grad am Sonntagnachmittag in Dillenburg - ein Juni-Rekord in dem Land. (dpa)

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