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Die Grünen in Hessen stellen am Samtag ihre Liste auf (Symbolbild).

Hessen

Hessens Grüne kämpfen um die besten Plätze

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Die Landespartei stellt ihre Bundestags-Kandidaten auf. Reinhard Bütikofer spricht beim Parteitag am Samstag in Gießen zum Thema Rechtspopulismus.

Die hessischen Grünen stellen am Samstag die Liste ihrer Kandidaten für die Bundestagswahl im Herbst 2018 auf. An der Versammlung in der Messehalle Gießen dürften sich alle 5111 Mitglieder der Landespartei beteiligen. Zwar werden nicht alle kommen, aber gerechnet wird mit mehr als 500 Teilnehmern.

Bei einem Ergebnis wie bei der vorigen Wahl 2013 könnten fünf hessische Grüne in den Bundestag einziehen. Der 72-jährige Tom Koenigs und die 35-jährige Nordhessin Nicole Maisch kandidieren nicht wieder.

Wagner will Liste anführen

Als Spitzenkandidatin bewirbt sich die Landesvorsitzende und Exbundestagsabgeordnete Daniela Wagner. Für die Plätze zwei und drei treten die amtierenden Abgeordneten Omid Nouripour und Kordula Schulz-Asche an. Spannend dürfte es ab Platz vier werden. Hier stehen der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Strengmann-Kuhn, der Landtagsabgeordnete Jürgen Frömmrich und der bisherige Mitarbeiter von Nicole Maisch, Boris Mijatovic, zur Wahl.

Um den fünften Platz kämpfen die Landtagsabgeordnete Eva Goldbach, Grüne-Jugend-Geschäftsführerin Nina Eisenhardt sowie die Kommunalpolitikerinnen Nadine Bernshausen aus Marburg und Bettina Hoffmann aus dem Schwalm-Eder-Kreis.

Inhaltlich wollen sich die Grünen in Gießen mit dem Erfolg populistischer Politik in den USA und europäischen Ländern auseinandersetzen. Dazu spricht Reinhard Bütikofer, der Vorsitzende der europäischen Grünen. Daneben soll ein Leitantrag beschlossen werden, der die „hessisch-grüne Umweltpolitik der Zukunft“ beschreibt.

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