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Film

Reigen der Erinnerung

Es schien, als hätten die Fans lange darauf gewartet, dass sich dieses Fenster ins Nachbarland öffnet. Als 2008 im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt die

Es schien, als hätten die Fans lange darauf gewartet, dass sich dieses Fenster ins Nachbarland öffnet. Als 2008 im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt die Französische Filmwoche ihre Premiere feierte, da strömten die Besucher zuhauf. Und nun ist es wieder so weit: Vom 1. bis zum 12. Juli gibt es mit elf aktuellen Produktionen einen Querschnitt des französischen Kinos zu sehen.

Die 2. Französische Filmwoche wartet wieder mit großen Namen auf: Neue Filme von Agnès Varda und Claude Chabrol werden gezeigt, Schauspieler wie Gérard Depardieu, Daniel Auteuil und Catherine Deneuve sind zu sehen, aber auch jüngere Stars wie Audrey Tautou und Chiara Mastroianni.

Es ist ein Sponsor, der dieses Angebot finanziell möglich macht. Mitgeholfen haben auch das Institut français und die Deutsch-Französische Gesellschaft.

Besonders hervorzuheben: der Reigen der Erinnerung, zu dem Agnès Varda, die große Regisseurin der Nouvelle Vague, in "Les Plages D Agnès " einlädt. In 110 Minuten erzählt sie von ihrer Kindheit, ihren Anfängen als Fotografin, ihrer Ehe mit dem Regisseur Jacques Demi. Es gibt in diesem semi-dokumentarischen Film seltene Archivaufnahmen zu sehen. (3.7., 18 Uhr).

Oder zum Beispiel der jüngste Chabrol. "Bellamy" ist tatsächlich der erste Film, den der Altmeister mit Gérard Depardieu gedreht hat. Die Kritiker fühlten sich an Maigret erinnert: Ein älterer Kommissar verbringt seine Ferien in Südfrankreich, als plötzlich sein Halbbruder, ein mysteriöser Lebemann, auftaucht.

Oder "Coco Chanel Der Beginn einer Leidenschaft", der die schwierigen frühen Jahre im Leben der Modemacherin schildert. Ihre vergeblichen Versuche, auf der Variéte-Bühne Fuß zu fassen, ihre Kindheit im Waisenhaus. Audrey Tautou spielt Chanel. Auch ein Dokumentarfilm ist zu empfehlen: "La vie moderne" von Raymond Depardon, der Abschluss einer Trilogie über das mühevolle Leben von Landarbeitern. Alle Filme sind in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln zu sehen.

Französische Filmwoche, 1. bis 12.7., Deutsches Filmmuseum, Frankfurt, Schaumainkai 41, Telefon 069/ 961220220, Programm unter www.deutschesfilmmuseum.de ( jg)

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