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Rehkitze haben oft bei einer sich nähernden Mähmaschine keine Chance.

Aktion-Rehkitz

Rehkitze retten

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Ein Verein Aktion-Rehkitz sucht Wiesen vor der Maht systematisch nach Jungtieren ab, um diesen das Leben zu retten.

Der gemeinnützige Verein „Aktion-Rehkitz e. V.“ bietet Jagdpächtern und Landwirten aus Rodgau, aber auch aus Rödermark, Mainhausen, Seligenstadt, Hainburg, Heusenstamm, Obertshausen und Dietzenbach an, kostenlos Wiesen in Personenreihen abzusuchen. Ergänzend kann ein Multikopter eingesetzt werden.

Für dieses Angebot sieht sich der Verein umso besser aufgestellt, als er jetzt durch einen Informationsabend 53 neue Mitglieder gewonnen hat und nun mit 130 Männern und Frauen zur Verfügung steht. Vereinsvorsitzender Karl Giebel hatte zu Beginn der Veranstaltung darauf hingewiesen, dass jedes Jahr mehr als 500 000 Wildtiere auf landwirtschaftlich genutzten Flächen durch Mähmaschinen sterben.

Sogenannte Vergrämungs- und Verscheuchungsmaßnahmen seien oft erfolglos. Häufig seien die Kitze entweder zu klein, um weglaufen zu können oder sie würden sich später, ihrem Instinkt bei Gefahr folgend, bei einer näherrückenden Mähmaschine auf den Boden drücken, statt zu fliehen. Dadurch würden immer wieder Tiere sterben oder verletzt. Dies lasse sich nur vermeiden, wenn die Wiesen vorher von Menschen engmaschig abgesucht würden.

Weitere Informationen unter: www.aktion-rehkitz.de und info@aktion-rehkitz.de

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