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So ein Park, der benötigt Geld.

Finanzen

Rhein-Main: Mehr Geld für Regionalpark

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Der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main beschließt seinen Haushalt.

Deutlich mehr Geld als bisher will der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main für den Erhalt und Ausbau des Regionalparks ausgeben. Mit den Stimmen von CDU, SPD und der Unabhängigen Gruppe hat die Verbandskammer am Mittwoch den Doppelhaushalt für die Jahre 2019 und 2020 verabschiedet.

Demnach soll der Zuschuss für den Park von 75 000 Euro auf 350 000 Euro jährlich steigen. Damit sollen künftig auch Projekte außerhalb des jetzigen Regionalparks, aber innerhalb des Verbandsgebietes gefördert werden, heißt es in einer Mitteilung.

Der Erste Beigeordnete und Kämmerer des Regionalverbandes, Rouven Kötter (SPD), begrüßte die große Mehrheit für den vorgelegten Haushaltsentwurf. Nur die Grünen hatten sich der Stimme enthalten.

Als weitere Aufgaben nannte Kötter die Fortschreibung und Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplans, die Entwicklung eines Masterplans Mobilität sowie den Schutz und Erhalt von Streuobstwiesen in der Region. Weitergeführt werden soll auch das Europabüro, das unter anderem Fördergeld von der Europäischen Union für die Region einwirbt. Zudem müssten Strategien zur digitalen Zukunft des Rhein-Main-Ballungsraums entwickelt werden.

Das Haushaltsvolumen des Regionalverbands liegt bei rund 14,5 Millionen Euro, rund zwei Drittel davon sind Personalkosten. Der Verband finanziert sich aus Beiträgen seiner 75 Mitgliedskommunen. Die Umlage, die die Städte und Gemeinden zahlen, bleibt stabil. Sie beträgt im Schnitt 2,83 Euro je Einwohner.

Der ehemalige Steinbacher Bürgermeister und jetzige Landtagsabgeordnete Stefan Naas ist als neues Mitglied in den ehrenamtlichen Vorstand eingezogen. Er folgt auf Stefan Ruppert, der sein Amt zugunsten von Naas niedergelegt hatte.  

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