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Kitakinder dürfen nur noch in der eigenen Gruppe bleiben.
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Kitakinder dürfen nur noch in der eigenen Gruppe bleiben.

Corona-Krise

Reduzierte Betreuung in hessischen Kindergärten

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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  • Timur Tinç
    Timur Tinç
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In hessischen Kindertagesstätten müssen sich die Kleinsten wieder in festen Gruppen aufhalten. Die Initiative Familien kritisiert die Regelung.

Die Initiative Familien in Hessen sorgt sich um den Betrieb in Kindertagesstätten und -horten. In einem offenen Brief fordert die Gruppe den hessischen Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) auf, die Vorgaben für Kitas zu überarbeiten.

Konkret geht es um die Anforderung, dass Kinder nur noch in festen Gruppen betreut werden sollen. Gerade Einrichtungen, die mit offenen Konzepten arbeiten, stelle das vor Probleme. Viele Kindertagesstätten hätten ihre Öffnungszeiten wegen der Regelung in den vergangenen Wochen reduziert, beklagt die Initiative. „Die pädagogische Arbeit im Kitaalltag darf nicht erneut über einen längeren Zeitraum eingeschränkt werden – dies ist bereits bald zwei Jahre der Fall und führt jetzt schon zu erheblichen Rückständen bei Schulbeginn“, schreibt die Initiative. Sie weist außerdem darauf hin, dass berufstätige Eltern die eingeschränkten Betreuungszeiten „nicht mehr abfangen“ könnten.

Anders als noch im ersten Lockdown mache die Stadt Frankfurt den Trägern der Einrichtungen keine Vorgaben zu den Öffnungszeiten, hieß es am Donnerstag aus dem Bildungsdezernat. Aktuelle Zahlen, wie viele Kitas derzeit nur eingeschränkt arbeiten, lagen nicht vor. Zahlreiche Eltern berichten aber davon, dass ihre Einrichtungen derzeit etwa nur von 8 bis 16 Uhr, statt wie gewohnt von 7 bis 17 Uhr geöffnet sind.

In Offenbach werden alle städtischen Kindertagesstätten ab Montag nur noch von 8 bis 16 Uhr geöffnet haben und keine Gruppen mehr durchmischen. Eine Ausnahme ist die Kita am Sana-Klinikum. „Grundlage ist, dass es bereits Ende November einen Brief des Sozialministeriums gab, wieder zur Gruppentrennung überzugehen“, sagt Roberto Priore, der Leiter des Eigenbetriebs Kindergärten Offenbach (EKO). Bis Ende des Jahres seien die Betreuungszeiten jedoch nicht reduziert worden. Mit dem Jahreswechsel und der rasanten Verbreitung der Omikron-Variante hat sich die Stadt jedoch zu diesem Schritt entschlossen. Das Problem ist, dass die wenigen Kinder, die pro Gruppe länger als bis 16 Uhr betreut werden, immer einen einzelnen Erzieher oder eine Erzieherin bräuchten wenn es Gruppentrennung gibt. „Das ist aufgrund der angespannten Personallage nicht möglich“, sagt Priore.

In Offenbach sind 736 der 3168 Kinder in städtischen Kitas für knapp neun oder zehn Stunden angemeldet, weitere 656 Kinder für achteinhalb Stunden. Die Beitragszahlung wird automatisch angepasst. Die neue Regelung helfe, dass nicht ganze Kindertagesstätten geschlossen werden müssten, wenn positive Coronavirus-Fälle auftreten. Alleine am Donnerstag hat er fünf Nachrichten aus Kitas erhalten, wonach eine Erzieherin, Kita-Kinder oder deren Eltern positiv auf das Virus getestet wurden oder zumindest der Verdacht besteht.

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