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Blick auf die „Goldene Waage“ am gleichnamigen Haus in der Altstadt.

Frankfurt/Main

Altstadt-Haus „Goldene Waage“ bekommt historische Wohnung

In einem der prunkvollsten Häuser der neuen Frankfurter Altstadt, der „Goldenen Waage“, wird eine historische Wohnung eingerichtet. Sie soll mit Möbeln, Gemälden und Gebrauchsgegenständen aus dem 17. und 18.

In einem der prunkvollsten Häuser der neuen Frankfurter Altstadt, der „Goldenen Waage“, wird eine historische Wohnung eingerichtet. Sie soll mit Möbeln, Gemälden und Gebrauchsgegenständen aus dem 17. und 18. Jahrhundert ausgestattet werden, berichtete der Direktor des Historischen Museums, Jan Gerchow, am Freitag bei Vorstellung des Jahresprogramms seines Hauses. Das Historische Museum will die Wohnung im Laufe des Jahres fertigstellen. Ein Eröffnungstermin steht noch nicht fest, Gerchow rechnet mit Herbst. Die historische Wohnung in der „Goldenen Waage“ soll nur bei Führungen zugänglich sein.

2018, im ersten kompletten Jahr nach der Neueröffnung, zählte das Historische Museum 188 000 Besucher. Das selbstgesteckte Ziel von 200 000 habe man knapp verfehlt, sagte Gerchow, Grund sei der heiße Sommer gewesen. Das „Junge Museum“, das seit Februar 2018 in den Räumen des Historischen Museums untergebracht ist, hat nun weniger Besucher als zuvor unter dem Namen „Kindermuseum“ an der Hauptwache.

2019 beschäftigt sich das Historische Museum statt mit museumstypischem Erinnern mit dem Vergessen. Die Ausstellung „Vergessen, warum wir nicht alles erinnern“ ist für März geplant. Im Mai folgt eine Ausstellung über die in den 1920er Jahren entstandenen Ernst-May-Siedlungen. Die Ausstellung „Wie wohnen die Leute?“ fragt, was aus den Utopien wurde und was wir heute von ihnen lernen können.

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