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Albrecht Beutelspacher ist der Herr der Zahlen.

Mathematikum

Rechnen mit den Profis

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Der Direktor der Einrichtung in Gießen zeigt einer Familie sein Museum – und führt zu einem weiteren Mathe-Genie.

Mit Mathematik stehen bekanntlich viele auf Kriegsfuß, zu leidvoll waren oder sind die Erfahrungen aus dem Schulunterricht. Doch dass die Welt der Zahlen auch Spaß machen kann, zeigt das Mathematikum in Gießen, das weltweit erste Mathe-Mitmach-Museum. Die Besucher legen Puzzles, bauen Brücken oder zerbrechen sich den Kopf bei Knobelspielen. Die 170 Experimente des Museums richten sich explizit auch an solche Besucher, die mit Mathematik „nichts am Hut haben“ – aber genauso an diejenigen, die sich schon für Rechengenies halten.

Das Museum lockt mit tollen Exponaten wie beispielsweise einer begehbaren Riesenseifenblase, wobei sich eines der komplexesten mathematischen Phänomene beobachten lässt. Außerdem ist zu erleben, unter welchen Voraussetzungen eckige Räder rollen können. Beim Selbsttest können die Besucher sogar in die Fußstapfen von Leonardo da Vinci treten: Auf das Universalgenie geht die Konstruktion einer Brücke zurück, die – obwohl sie lediglich aus einfachen Holzlatten besteht – enorm stabil ist.

Wer auf den Da-Vinci-Geschmack gekommen ist, kann danach die Sonderausstellung „Leonardo im Mathematikum“ besuchen. Neben seinen wenigen Gemälden wie Mona Lisa hat der Gelehrte nämlich auch unzählige skizzenhafte Zeichnungen angefertigt, die mechanische Geräte und Apparate zeigen. Die interaktive Ausstellung wirft einen modernen Blick auf die Ideen und Maschinen da Vincis. Besucher haben die Möglichkeit, die Mechanismen selbst auszuprobieren und die Gedanken des Universalgelehrten nachzuvollziehen.

Gewinnen

Die FR verlost an eine Familie eine Führung durch das Mathematikum mit Museumsmacher Albrecht Beutelspacher. Wer gewinnen will, registriert sich bis 19. Juli, 10 Uhr, mit dem Losungswort „Mathematikum“ unter https://fr.de/gewinnspiel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nur der Gewinner wird informiert. 

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