Kriminalität

Razzia in Handyläden

Einem 52-Jährigen wird  vorgeworfen, in großem Maßstab gestohlene Handys aufgekauft zu haben.

Mehr als 100 Polizisten und Finanzbeamte haben am Dienstag in Frankfurt und Friedberg sieben Gebäude wegen eines 52-jährigen Mannes durchsucht, der unter anderem mit gestohlenen Handys gehandelt haben soll.

Wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft mitteilte, wurden in Frankfurt drei vom Beschuldigten betriebene Handygeschäfte, seine Privatwohnung, sein Büro und die Geschäftsräume seines Steuerberaters durchsucht. Zugleich fand eine Razzia in einem Ladenlokal in Friedberg statt, das ebenfalls von dem Mann geführt wird. 

Dem 52-Jährigen wird laut Staatsanwaltschaft vorgeworfen, in großem Maßstab gestohlene Handys aufgekauft zu haben. Er soll dabei gewusst haben, dass es sich um Hehlerware handelte. Zum Teil soll er die Geräte dann ausgeschlachtet, zum Teil an gutgläubige Kunden weiterverkauft haben, ohne zu erwähnen, dass es sich um gestohlene Telefonate handelte.

Außerdem soll der Mann gegen Gebühr private Geldtransfers aus dem Iran nach Deutschland abgewickelt haben, obwohl er nicht über die dazu nötige Genehmigung nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz verfügte.

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