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Hanau

Rassismus den Nährboden entziehen

Gut zehn Monate nach dem rassistisch motivierten Anschlag mit neun Toten in Hanau ruft der Hanauer Imam Macit Bozkurt zu weiteren Anstrengungen gegen Rassismus und Rechtsextremismus auf.

Der Nährboden muss entzogen werden - ob es um eine wachsende Islamfeindlichkeit in Deutschland gehe oder rassistische Beschimpfungen von Menschen anderer Herkunft im Alltag. „Da müssen wir schon in den Schulen etwas tun und aufeinander zugehen“, sagt der Hanauer Imam Macit Bozkurt der Deutschen Presse-Agentur. Es gelte, Unterschiede als Bereicherung der Gesellschaft zu begreifen und Vielfalt und Demokratie zu leben.

Ein 43 Jahre alter Deutscher hatte am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen, bevor er vermutlich seine Mutter und schließlich sich selbst tötete. Zuletzt war bekanntgeworden, dass der Mann nach einem posthum erstellten Experten-Gutachten psychisch krank war und an einer paranoiden Schizophrenie gelitten habe, gepaart mit einer rechtsradikalen Ideologie.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) erklärte, die Terrortat vom 19. Februar 2020 in Hanau habe das gesamte Bundesland tief erschüttert. Das Land bleibe dem Andenken an die Verstorbenen verbunden. „Die schreckliche Tat bleibt ganz Hessen Mahnung und Motivation im Kampf gegen den Hass.“ Um Rechtsextremismus und Hass geballt entgegenzutreten, sei mit der polizeilichen „Besonderen Aufbauorganisation Hessen R“ der Druck auf die Szene erhöht worden. Hinzu komme die Meldestelle hessengegenhetze.de als niedrigschwellige Meldeplattform mit enger Verzahnung zu den Strafverfolgungsbehörden. (dpa)

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