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Lutz Sikorski antwortet

Radlers gesammelte Ärgernisse

FR-Leser liefern Stoff für Diskussionen, auf dass Frankfurt fahrradfreundlicher werde. Verkehrsdezernent Lutz Sikorski hat die Anmerkungen der Leser kommentiert. Hier seine Notizen.

Punkt 1: An der Kreuzung Hansaallee / Bremer Straße ist Martin Ockler vollkommen unklar, wie er von der Miquelallee kommend als Radfahrer die Bremer Straße überqueren soll.Die Planungen für den Umbau der Kreuzung laufen bereits in Zusammenhang mit der Umgestaltung der Hansa-Allee entlang des Campus Westend.

Punkt 2: Die Leipziger Straße ist vielen FR-Lesern ein Graus, weil sie von Autos zugeparkt ist und doch gleichzeitig in beiden Richtungen von Radlern befahren wird. Die Frage ist: Lässt sich dort etwas verbreitern?Die Leipziger Straße wird als innerstädtische Einkaufsstraße im Mischverkehr genutzt, die Spielräume für eine Veränderung im Querschnitt sind sehr klein.

Punkt 3: Wer den Willy-Brandt-Platz von Sachsenhausen aus mit dem Rad ansteuert, erlebt wie Susi Ancker in der Innenstadt eine Überraschung - der Radweg endet plötzlich.Der Radweg in der Neuen Mainzer Straße zwischen Mainufer und Willy-Brandt-Platz führt zum dortigen Zweirichtungsradweg und weiter über die Kaiserstraße zum Roßmarkt.

Punkt 4: Von der Ecke Eschersheimer Landstraße/Humserstraße aus vermisst Benjamin Boecker in Richtung Weißer Stein jeden Schutz für Radfahrer.Ohne Wegfall einer Fahrspur ist hier keine Verbesserung zu erreichen.

Punkt 5: Vor einem Café in der Goethestraße wundert sich Susanne Sechtem darüber, dass in den dort ausgewiesenen Radweg Einfassungen für Sonnenschirme vorgesehen sind.Die Goethestraße ist als Fahrradstraße ausgewiesen, Radfahrer haben hier Vorrang und dürfen diese in beiden Richtungen auch nebeneinander fahrend nutzen. Der Sommergarten befindet sich im Fußgängerbereich. Hier war früher ein separater Radweg.

Punkt 6: Das plötzliche Ende des Radweges aus der Siesmayerstraße kommend nennt Martina Reinecke "fies". Auch Markus Ruppe hält diese Ecke für eine "gefährliche Teilstrecke".Es wird geprüft, ob ein Radfahr- oder Schutzstreifen mit Aufstellfläche vor der Ampel markiert werden kann.

Punkt 7: Wer vom Lokalbahnhof aus unterwegs ist, stößt nach Ansicht von Florian Scondo am Wendelsplatz auf "eine pikante Stelle", wenn man in den Hainer Weg abbiegen will, weil dem Radfahrer nur die mittlere von drei Spuren bleibe.Für die rechte und mittlere Fahrspur werden Aufstellflächen angelegt.

Punkt 8: Die Ecke Elkenbachstraße / Baumweg ist einigen Lesern zu unübersichtlich.Hier ist die gebotene Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer gefordert. Die Einmündung wird nochmals überprüft.

Punkt 9: Der Baseler Platz ist vom Willy-Brandt-Platz kommend für Radfahrer nicht ordnungsgemäß zu erreichen. Ein Manko, das viele FR-Leserinnen und -Leser in ihren Zuschriften anführen.Der Radler muss hier im Mischverkehr auf der Straße fahren.

Punkt 10: In Richtung Ostbahnhof und weiter zum Ostpark ist einiges zu verbessern. Findet Kurt Schäfer, der seit 75 Jahren mit dem Rad unterwegs ist.Derzeit werden Grünverbindungen zwischen Mainufer und Ostpark geplant. Dabei ist beabsichtigt, die Radfahrer wenn möglich über eine nicht mehr benötigte Gleisbrücke über die Hanauer Landstraße zu führen.

Punkt 11: Am Alfred-Brehm-Platz vor dem Zoo lässt sich die Markierung für einen Radweg nach Ansicht von Ralph Albert vielleicht gerade noch erahnen.Die Benutzungspflicht in der Pfingstweidstraße wird aufgehoben, und der Radverkehr wird auf der Straße geführt. Im Zuge der Radroute Konstablerwache-Zoo werden auch die Verknüpfungen neu hergestellt.

Punkt 12: Auf der Gutleutstraße werden Radfahrer zwischen Hafenstraße und Baseler Platz Günter Schäfer zufolge "in den tosenden Verkehr gestürzt".An der Gutleutstraße ist ein alter Radweg auf dem Bürgersteig vorhanden. Dieser alte Radweg kann vom Radfahrer benutzt werden. Der Radweg ist aber nicht normgerecht und für Radfahrer daher nicht benutzungspflichtig.

Punkt 13: Die Mainzer Landstraße gilt vielen Lesern als Sorgenkind, weil es nur teilweise einen Radweg gibt.Das Sorgenkind ist wohlbekannt. Zwischen Rebstöcker Straße und Güterplatz bietet sich schon jetzt die Frankenallee als Alternative an.

Punkt 14: Die Frankenallee ist für Thomas Schwemmer schlecht als Bereich für Radfahrer ausgewiesen.Die Radroute von Höchst in die Innenstadt führt auch über die Frankenallee, die Vorplanung hierzu ist abgeschlossen und wird nach der Umsetzung deutliche Verbesserungen bringen.

Punkt 15: Auf der Kaiserstraße sehen sich Radfahrer oft durch Fußgänger gestört, wie Peter Lingens beobachtet hat. Dort sind die Wege der einen nicht von denen der anderen zu unterscheiden.Der Zweirichtungsradweg ist als solcher ausgewiesen und markiert. Insgesamt wird angestrebt, Radwege deutlich von Gehwegflächen abzusetzen.

Punkt 16: Auf Höhe der Querstraße ist der Radweg an der Eschersheimer oft zugeparkt - für viele Leser zu oft.Radwege werden von der Verkehrsüberwachung und auch von Fahrradstreifen kontrolliert.

Punkt 17: Im Bereich Bockenheimer Anlage / Fellnerstraße ist der Radweg, den Peter Lingens gelegentlich nutzt, oft zugeparkt und endet nach nur 30 Metern plötzlich.Der "plötzlich aufhörende Radweg" ist eine Einfahrschleuse für das Radfahren gegen die Einbahnstraße.

Punkt 18: Die Cronstettenstraße / Ecke Oeder Weg ist einer der schwierigsten Punkte für Radfahrer. Viele Leser finden diese Stelle nahe der Deutschen Bibliothek gefährlich.Zur Sicherung des Radverkehrs wurde über die Cronstettenstraße die Radfurt markiert und nach der Einmündung auf die Fahrbahn geführt. Damit soll dem Radfahrer ermöglicht werden, wahlweise die Eckenheimer Landstraße oder den Oeder Weg anzufahren. Eine Verlagerung des baulichen Radweges vor der Deutschen Bibliothek auf die Fahrbahn wird geprüft.

Punkt 19: Beim Abbiegen von der Miquellallee auf die Eckenheimer achten viele Autofahrer nicht auf Radfahrer, wie Elke Haumann notiert.Die Radquerung wird eindeutig markiert. Der Vorrang für den geradeaus fahrenden Radler ist gegeben, hier ist die gebotene Rücksichtnahme des Autofahrers täglich gefordert.

Punkt 20: Der Bereich Kurt-Schumacher-Straße ist vom Börneplatz bis nach dem Gericht für Radfahrer laut Elke Haumann eine Tortur, weil sich der Pedalist zwischen Bus und Auto seinen Weg selbst bahnen muss.Als Parallele zur Kurt-Schumacher-Straße ist von der Alten Brücke über Fahrgasse und Große Friedberger Straße eine Radroute geplant, die in den kommenden zwei Jahren fertiggestellt werden soll. Die wichtige Querung der Battonnstraße im Verlauf der Fahrgasse wurde schon vorab realisiert.

Punkt 21: Die Bockenheimer Landstraße ist vielen Pedalisten ein Gräuel, weil die Radwege zu schmal und die Poller zu gefährlich seien.Bei Planung und Bau dieser Radwege wurde damals nicht mit der heutigen Bedeutung und Frequenz des Radverkehrs gerechnet. Der heutige Radweg könnte nur durch Grüneingriffe verbreitert werden.

Punkt 22: An der Untermainanlage gibt es Hansjörg Berfelde zufolge für Radfahrer und Fußgänger viele Hindernisse, etwa die Freitreppe zum Nizza hinunter, an der Pedalisten ihr Rad tragen müssen.Es wird überprüft, wie sich die Situation an der Freitreppe kurzfristig verbessern lässt.

Punkt 23: Der Weg vom Günthersburgpark zum Bornheimer Friedhof ist in schlechtem Zustand.Die Situation wird vor Ort überprüft und womöglich Abhilfe geschaffen. Längerfristig ist in diesem Bereich eine Erweiterung des Günthersburgparks vorgesehen. Die Fuß- und Radwegeverbindung wird dabei verbessert werden.

Punkt 24: Im Oeder Weg, das bemängelt Sabine Drechsler-Wagner, endet der Radweg auf der Höhe Jahnstraße.Im Oeder Weg ist keine ausreichende Breite für durchgehende Radwege vorhanden. Auch deswegen wurde die zulässige Geschwindigkeit auf Tempo 30 reduziert, um den Radverkehr verträglich auf der Fahrbahn führen zu können.

Punkt 25: Den Radweg am Theodor-Stern-Kai hält Johannes Ommeln für misslungen, weil es an einem Wasserablauf mangele.Die Entwässerung erfolgt in die Grünstreifen neben dem Weg, jedoch führen die Baumwurzeln immer wieder zu Unebenheiten und Problemen mit den der Entwässerung.

Punkt 26: Da die Eckenheimer Landstraße wie der Oeder Weg für Radfahrer kein Vergnügen sind, schlägt Jürgen Kölbl vor, sie zu Einbahnstraßen zu machen.Die Eckenheimer Landstraße und der Oeder Weg sind Grundnetzstraßen, über die in beide Richtungen Busse und Bahnen fahren. Ein Einbahnverkehr hätte erhebliche Nachteile für die Erschließung der benachbarten Quartiere.

Punkt 27: Für Kai Rossen ist die Fahrt auf der südlichen Mainseite in Richtung Griesheimer Schleuse kein Vergnügen - der Belag ist zu schlecht.Das Grünflächenamt hat zur Sanierung dieses Abschnittes Mittel im Programm "Grüne Räume" eingestellt. Der Weg soll asphaltiert werden.

Punkt 28: Die Emser Brücke Richtung Bockenheim ist vielen Leserinnen und Lesern ein Dorn im Auge.

Aufgrund des Straßenquerschnitts sind auf der Emser Brücke nur die markierten Schutzstreifen möglich. Die behindernden Baustellenschilder werden entfernt.

Punkt 29: Der Schwenk des Radweges an der Theodor-Heuss-Allee ist Martin Junghans zu krass.Es handelt sich um einen alten Radweg, der nicht benutzungspflichtig ist, daher nicht die erforderliche Breite aufweist und deshalb auch nicht beschildert wird. Da er aber vorhanden ist, kann er benutzt werden, muss aber nicht benutzt werden.

Punkt 30: Die Hafenstraße gilt vielen Lesern als unwirtlich.Baulich bedingt liegt der Radweg auf der Westseite des Hafentunnels. Er ist eindeutig als Zweirichtungsradweg beschildert und kann vom Main kommend über die rechte Linksabbiegerspur sicher erreicht und befahren werden.

Punkt 31: Auf der Ecke Hansaallee in Richtung Reuterweg konnte Helmut Zinn keinen Radweg finden, auf dem er geradeaus fahren darf.Der Radfahrstreifen ist vor der Kreuzung unterbrochen markiert, sodass für den Radfahrer die Möglichkeit besteht, sich rechtzeitig in den Verkehr einzuordnen, um die Aufstellfläche vor der Geradeausfahrspur zu erreichen. Im Rahmen des anstehenden Umbaus der Kreuzung ist eine direkte Führung des Radverkehrs geplant.

Punkt 32: Die Dreieichstraße zwischen Willemerstraße und Frankensteiner Platz ist für viele Leser kein Vergnügen.Es wird geprüft, ob auf der Dreieichstraße ein Schutzstreifen markiert werden kann.

Punkt 33: Der Weg von der Schweizer Straße endet Detlef Binz zufolge unerwartet an der Städelstraße.Der derzeitige Straßenquerschnitt erlaubt keine bessere Lösung, der Radfahrer hat an der Kreuzung Schaumainkai/Schweizer Straße in Richtung Süden die Wahlmöglichkeit zwischen einer erlaubten Gehwegmitnutzung und der Benutzung der Fahrbahn.

Punkt 34: Das plötzliche Ende des Weges an der Weißfrauenstraße empfinden manche Leser als unmöglich.In der Neuen Mainzer Straße sind ab Weißfrauenstraße keine Radwege vorhanden, hier kann ab Willy-Brandt-Platz über die parallel verlaufenden Wege in den Wallanlagen gefahren werden.

Punkt 35: Der Grüneburgweg ist vom Reuterweg aus zugeparkt....... und Falschparker kriegen ein Knöllchen oder werden abgeschleppt.

Punkt 36: Auf der Mainzer Landstraße schneiden Autos, die vor der Alten Oper rechts abbiegen wollen, die Radspur.Der zu querende Radweg ist eindeutig und klar erkennbar. Die Parkhausbenutzer müssen dem geradeaus fahrenden Radler die Vorfahrt gewähren.

Punkt 37: Der Bereich Schäfergasse / Große Friedberger ist vielen ein Ärgernis.Als Teil der Westparallele zur Konrad-Adenauer- und Kurt-Schumacher-Straße ist hier eine Radroute geplant, die in den kommenden zwei Jahren fertiggestellt werden soll. Hierbei wird auch die Kreuzung sicherer gestaltet.

Punkt 38: Von der Wittelsbacherallee ist der Weg zum Zoo schwer zu finden.Ab der Wingertstraße lässt der derzeitige Straßenquerschnitt keine Radwege zu. Es kann aber die Fahrbahn der Wittelsbacherallee weiter genutzt werden.

Punkt 39: Wilhelm-Eppstein-Straße: Martin Ockler vermisst Radwege an der Wilhelm-Eppstein-Straße.2009 sollen vom Markuskrankenhaus bis zum Dornbusch auf beiden Seiten Radfahrstreifen gebaut werden.

Punkt 40: Am Erlenbruch: Ein FR-Leser fährt jeden Tag von Bornheim nach Neu-Isenburg und zurück und sagt von sich, dass er sehr gerne Rad fahre. "Ich freue mich über jede noch so kleine Verbesserung". Er bemängelt den Morastweg entlang der Straße Am Erlenbruch.Im Zuge der Radroute Innenstadt-Fechenheim wird auch dieser Morastweg beseitigt werden.

Punkt 41: Heerstraße: Stefan Riedmüller zählt zu den passionierten Radlern und macht auf eine Schwachstelle im städtischen Radnetz aufmerksam: Er vermisst Radwege an der Heerstraße.Mit dem geplanten Umbau der Heerstraße werden dort zeitgemäße Radverkehrsanlagen gebaut werden.

Punkt 42: Main-Necker-Eisenbahnbrücke: Christine Heeren fährt täglich vom Gallus nach Neu-Isenburg. Eine schöne Radstrecke, wenn da nicht die Eisenbahnbrücke über den Main in Niederrad wäre. Die FR-Leserin bemängelt die Treppe an der Main-Necker-Eisenbahnbrücke. Die Treppe sei gerade im Winter häufig rutschig.Im Rahmen der Radroute Bockenheim-Niederrad ist beabsichtigt, die Treppenanlage auf der Südsteite der Brücke durch ein Rampenbauwerk zu ersetzen.

Interaktive Radwege-Karte

Größere Kartenansicht (Einige Gefahrenpunkte liegen außerhalb des Kartenausschnitts. Zoomen mit (+) und (-), verschieben mit gedrückter Maustaste.)

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