Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die frisch markierte Radler-Spur auf der Rheinstraße.
+
Die frisch markierte Radler-Spur auf der Rheinstraße.

Rheinstraße in Darmstadt

Radler dürfen wieder auf den Bürgersteig

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
    schließen

Die Stadt Darmstadt macht die testweise Verlegung des Radwegs vom Bürgersteig auf die Fahrbahn der Rheinstraße teilweise wieder rückgängig.

Der massive Protest der Radfahrerlobby hat Wirkung gezeigt: Die Stadt hat die testweise Verlegung des Radwegs vom Bürgersteig auf die Fahrbahn der Rheinstraße zwischen der Neckar- und der Grafenstraße teilweise wieder rückgängig gemacht. Seit Freitagnachmittag können Radler wieder den Bürgersteig benutzen. Entsprechende Markierungen, mit denen die entsprechende Fahrradpiktogramme durchkreuzt worden waren, wurden wieder entfernt. Zudem wurde ein Verkehrsschild aufgestellt, um den Radfahrern zu signalisieren, dass sie auch den Fußgängerweg nutzen dürfen. Die Stadt teilte mit, in Abstimmung mit dem Vorstand des Darmstädter Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) habe man sich dazu entschlossen, den derzeit an der Rheinstraße laufenden Verkehrsversuch zu modifizieren, „um mehr Sicherheit für die dort fahrenden Radfahrer zu erreichen“.

Arbeiter brachten zudem auf dem kompletten Straßenabschnitt der Rheinstraße zwischen der Neckar- und der Grafenstraße mehrere gelbe Streifen an, um einen durchgehenden anderthalb Meter breiten Schutzstreifen für die Radfahrer zu markieren. Vor der Ampelanlage an der Grafenstraße können die Radfahrer weiterhin nach rechts auf den Radweg wechseln, um an den wartenden Autos vorbei bis zum Übergang in die Fußgängerzone vorzufahren.

Zwischen Schutzstreifen und Ladezone wurde überdies ein Sicherheitstrennstreifen von einem halben Meter Breite eingerichtet, um Kollisionen von Radlern mit sich öffnenden Autotüren zu vermeiden. Radfahrer können nun also wahlweise den Radweg, Fußweg oder den Schutzstreifen auf der Fahrbahn nutzen.

Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) bezeichnete die gemeinsam mit dem ADFC abgestimmte Lösung als „gute Lösung“, um zum einen den Verkehrsversuch weiterzuführen und zugleich die Sicherheit für die Radfahrer und Fußgänger zu erhöhen. Den Radlern stünde nun eine schnelle Route auf dem Schutzstreifen auf der Rheinstraße im Mischverkehr oder die langsamere Variante auf dem Fuß- und Radweg neben der Ladezone zur Verfügung. „Damit bieten wir ‚stärkeren‘ wie ‚schwächeren‘ Radlern gleichermaßen eine Lösung an“, so Partsch. Hauptziel des Versuchs bleibe nach wie vor, den in Richtung City-Tunnel fließenden Kraftfahrzeugverkehr auf die Hindenburg- und die Hügelstraße umzuleiten, um im oberen Bereich der Rheinstraße langfristig mehr Platz für weitere Verkehrsteilnehmer zu schaffen.

ADFC-Vorstandssprecher Thomas Grän sagte, er freue sich auch darüber, dass die Stadt erkennbar bereit sei, die Verbände wieder stärker als bisher in städtische Planungen einzubeziehen und die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren verbessern zu wollen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare