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Punktlandung bei neuer Homepage

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Die Homepage der Kurstadt präsentiert sich seit einigen Tagen im neuen Gewand. Und das passt für alle Größen - es ist geeignet für PC, Tablet und Smartphone. Konopatzki
Die Homepage der Kurstadt präsentiert sich seit einigen Tagen im neuen Gewand. Und das passt für alle Größen - es ist geeignet für PC, Tablet und Smartphone. Konopatzki © Konopatzki

Seite für den Stadt-Konzern ist rechtzeitig fertig geworden

BAD HOMBURG - Der Druck bei den Programmierern und städtischen Mitarbeitern, die neue Homepage der Stadt an den Start zu bringen, war zuletzt hoch. „Wir haben zum 31. Dezember unsere Server gekündigt, auf denen die Homepage der Kur läuft“, informierte Kurdirektor Holger Reuter bei der offiziellen Vorstellung der gemeinsamen Seite, auf der der „Stadt-Konzern“ unter www.bad-homburg.de seine Angebote mittelfristig zusammenführen will. Doch noch eine andere Frist läuft am Jahresende ab, nämlich die im Online-Zugangsgesetz genannte, bis zu der Kommunen in ganz Deutschland ihre Verwaltungsleistungen (auch) online anbieten müssen (Lesen Sie dazu die Box).

Von der Verwaltung über die touristischen Angebote und die Stadtwerke bis zum Betriebshof ist damit zusammengewachsen, was auch unternehmerisch zusammengehört. Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) freut sich über die Zäsur. „Die alte Seite war vollgestopft mit Infos - aber keiner hat sie gefunden“, man habe in der Vergangenheit „immer mehr draufgepackt und gestückelt“.

In der Tat kommt der neue Auftritt aufgeräumter und wesentlich moderner daher, auch wenn langjährige Nutzer wie bei jeder radikalen Umstellung ihre Zeit brauchen werden, sich daran zu gewöhnen, dass der Auftritt der Stadt jetzt logisch aufgebaut ist.

Dabei war es nicht getan, die Inhalte einfach zu kopieren. „Rund 1000 Unterseiten mussten umgestellt werden. Und das unter Zeitdruck.“ Dabei galt es unter anderem, wie Reuter ergänzte, auch die Datenbanken und Termin-Buchungen der Kur in das neue Umfeld zu transportieren. „Auch haben wir alle Inhalte der Tourismus-Seiten komplett überarbeitet.“ Dabei ist die Seite längst nicht fertig, in den kommenden Monaten wird weiter gewerkelt. Und weil es da ruckeln kann, sind die Nutzer aufgerufen, sich zu melden, wenn eine Verknüpfung ins Leere läuft oder ein falscher Inhalt auftaucht. Direkt auf der Startseite gibt’s unten, überschrieben mit „Wir machen uns schick für Sie!“, ein Rückmelde-Formular.

180 DIENSTLEITUNGEN

Bürger können künftig wesentlich leichter Anliegen mit der Verwaltung klären.

Das „Onlinezugangsgesetz“ verpflichtet die Kommunen, ihre Verwaltungsleistungen vom Jahreswechsel an auch digital anzubieten.

In der Kurstadt soll das für bis zu 180 von 216 Leistungen möglich sein.

Einige davon , wie etwa die Anmeldung für Weihnachtsmarktstände, werden jedoch nur dann möglich sein, wenn auch die jeweiligen Zeitfenster geöffnet sind.

Dabei geht es nicht darum, pdf-Dokument auszufüllen, auszudrucken und dann per Post zu schicken. Alles geht vom Computer aus - auch die Bezahlung. hko

Für alle Endgeräte geeignet

Geeignet soll die Seite sowohl für den PC als auch für Tablet und Smartphone sein. Kristian Kraft, Geschäftsführer der GAL Digital GmbH, die die neue Homepage entwickelt hat, erläutert: „Website und Bad-Homburg-App bedienen sich aus derselben Quelle. Das spart Kapazitäten.“ Außerdem sei das System so ausgelegt, dass Inhalte künftig problemlos über Stelen oder Monitore, etwa in der Fußgängerzone oder im Stadtbüro, gezeigt werden können.

Außerdem sei der Inhalt für Suchmaschinen so optimiert worden, dass etwa Veranstaltungsdaten problemlos auf andere Plattformen eingebunden werden könnten.

Apropos Freizeit: Im Veranstaltungskalender ist eine interaktive Karte eingebunden, die nicht nur den jeweiligen Veranstaltungsort markiert, sondern bei Bedarf auch anzeigt, wo sich in der Umgebung Gastronomiebetriebe und Läden befinden. Wer dort auf „Parken“ klickt, bekommt zudem Infos über freie Kapazitäten in den nahe gelegenen Parkhäusern.

Übrigens: Auch wenn die Seite auch in der mobilen Version auf viele Bilder setzt, soll sie schnell und mit wenig Datenvolumen zu laden sein. „Die Bilder werden nur in der Auflösung gezeigt, die für das jeweilige Endgerät benötigt wird“, so Kraft.

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