Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

WORTLAUT

15 Punkte

MÖRFELDEN-WALLDORF. Diesen 15-Punkte-Katalog verabschiedet der Magistrat gegen die Werft am Tor 31:

MÖRFELDEN-WALLDORF. Diesen 15-Punkte-Katalog verabschiedet der Magistrat gegen die Werft am Tor 31:

1. Die vorgelegte Gesamtplanung - ausgehend vom Standort der Wartungshalle A 380 - wird abgelehnt.

2. Ein gesondertes Planfeststellungsverfahren zu dem Projekt A 380 - getrennt von dem bereits angekündigten Hauptverfahren zum Ausbau - wird für unzulässig erachtet.

3. Die beabsichtigte Verlegung der Okrifteler Straße bedarf eines eigenen Planfeststellungsverfahrens nach Hessischem Straßengesetz, welches nicht von dem Träger der Kreisstraße 152 - dem Kreis Groß-Gerau - beantragt worden ist.

4. Die oberste Luftfahrtbehörde im Hessischen Verkehrsministerium ist nicht zuständig, um das Verfahren "Verlegung der Okrifteler Straße" nach Luftfahrtrecht abzuhandeln.

5. Für die Abwicklung des zusätzlichen Bedarfs an ÖPNV, wie auch des zusätzlichen Straßenverkehrs - insbesondere auf der Okrifteler Straße - gibt es keine ausreichenden Untersuchungen und Planungen.

6. Für die eigentliche Werftanlage (Halle A 380) ist überhaupt keine Planfeststellung förmlich beantragt, lediglich die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit.

7. Sowohl die Hallenkapazität wie auch die im Freien gelegene Abstellkapazität für A 380-Flugzeuge ist überdimensioniert und hebt auf eine Gesamtausbauplanung ab, für welche keinerlei Planungsgrundlagen gegeben sind (außer Generalausbauplan 2000 von Fraport als Interessensplanung).

8. Die gegenwärtigen rechtskräftigen Aussagen des Regionalplans und des Landesentwicklungsplans lassen noch keinerlei Erforderlichkeit dieser Planung zu, so dass von einer unzulässigen Vorratsplanung gesprochen werden muss.

9. Der Hallenstandort liegt im Bannwald und im Grünzug nach dem Raumordnungsplan.

10. Die in den Planunterlagen genannten sieben Alternativstandorte sind vollkommen unzureichend untersucht, es findet keine sachgerechte Abwägung statt und/oder sie werden ob einer künftigen Ausbauplanung verworfen.

11. Das Thema Bodenlärm (Rolllärm, Triebwerksprobeläufe, Triebwerksprüfstände, Wartungslärm) ist unzureichend und in der Summierung nicht ausreichend in der Wirkung auf die Umgebung bis hin zur Bebauung in Walldorf untersucht. Die Gesamtlärmsituation wird nicht beurteilt.

12. Eine notwendige Beurteilung des Bodenlärms - der nicht dem Fluglärm zugeordnet werden kann und darf - nach Technischer Anleitung (TA) Luft ist nicht sachgerecht erfolgt, so dass die A 380-Halle unter anderem aus diesem Grund nicht genehmigungsfähig ist.

13. Zum Schallschutz auf die Umgebung bis hin zur Wohnbebauung nach Walldorf gibt es keinerlei Aussagen.

14. Wir erwarten einen ausreichenden aktiven Schallschutz an den Lärmquellen, insbesondere bezogen auf Walldorf im Süden des Flughafens.

15. Zur Naherholungsfunktion des Waldbereichs zwischen dem heutigen Flughafenzaun und dem Stadtteil Walldorf gibt es keinerlei Aussage.

Dossier: Wächst der Flughafen weiter?

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare