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Bundespolizisten an dem Zug, in dem die Notbremse gezogen wurde.
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Bundespolizisten an dem Zug, in dem die Notbremse gezogen wurde.

Kelsterbach

Prügelnde Fußball-Anhänger legen S-Bahn lahm

  • Miriam Keilbach
    VonMiriam Keilbach
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  • Götz Nawroth-Rapp
    Götz Nawroth-Rapp
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Mehrere Dutzend Anhänger des FC Köln haben in Kelsterbach nahe Frankfurt randaliert und die S-Bahn über Stunden lahmgelegt. Sie hatten es auf Fans von Eintracht Frankfurt abgesehen.

Bis zu 150 Anhänger des FC Köln haben am Samstag in Kelsterbach randaliert und die S-Bahn lahmgelegt. Eine große Gruppe von Randalierern hatte am Spieltag gegen 15 Uhr in einem Zug der S8 in Kelsterbach die Notbremse gezogen. Nachdem sie die Türen des Zuges gewaltsam geöffnet hatten, gingen sie auf etwa zehn Fans von Eintracht Frankfurt los und schlugen auf sie ein. Rund zwanzig Minuten später traf ein Großaufgebot der Bundespolizei ein. Danach beruhigte sich die Lage zwar allmählich. Allerdings konnte der Bahnsteig am Bahnhof Kelsterbach erst um 19.30 Uhr freigegeben werden, rund vier Stunden nach Beginn des Einsatzes.

? HINWEIS ?

Aufgrund polizeilicher Maßnahmen halten derzeit keine S-Bahnen am Bahnhof #Kelsterbach.

Deshalb kann es zu Verspätungen im gesamten S-Bahnbetrieb kommen. Wenn möglich bitte Bus & Straßenbahn nutzen. https://t.co/rWZv2tyxgg

— Polizei Frankfurt (@Polizei_Ffm)

10. Februar 2018

#bpol im #Bahnhof #Kelsterbach laufen die Personalienfeststellungen der Kölner Fans. S-Bahn Verkehr nach #Frankfurt weiter beeinträchtigt. #SGEKOE *rs pic.twitter.com/NmW6yyAhSC

— Bundespolizei Koblenz (@bpol_koblenz)

10. Februar 2018

Der S-Bahn-Verkehr zwischen Wiesbaden, Mainz und Frankfurt wurde durch den Zwischenfall ab 15 Uhr deutlich beeinträchtigt. Auch als die Bahnen wieder fuhren, hielten sie während des laufenden Polizeieinsatzes nicht in Kelsterbach. Fans auf dem Weg zum Stadion kamen teils erst nach Spielbeginn dort an. Die Partie gewann Eintracht Frankfurt mit 4:2.

Die mutmaßlich in die Schlägerei verwickelten Anhänger sahen das nicht im Stadion, sie mussten warten, bis ihre Personalien von der Polizei aufgenommen waren. Anschließend wurden sie von der Polizei zum Hauptbahnhof in Frankfurt und von dort zurück nach Köln begleitet.

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