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Vor dem Justizgebäude steht eine Satue der Göttin Justitia.

Frankfurt/Main

Prozess um schwunghaften Drogenhandel im Einkaufszentrum

Mit Geständnissen von zwei der drei Angeklagten ist am Montag vor dem Landgericht Frankfurt ein Prozess um einen schwunghaften Handel mit Amphetaminen eröffnet worden. Der Anklage zufolge verkauften die zwischen 29 und 32 Jahre alten Männer in der

Mit Geständnissen von zwei der drei Angeklagten ist am Montag vor dem Landgericht Frankfurt ein Prozess um einen schwunghaften Handel mit Amphetaminen eröffnet worden. Der Anklage zufolge verkauften die zwischen 29 und 32 Jahre alten Männer in der ersten Jahreshälfte 2018 in einem Einkaufszentrum im Frankfurter Europaviertel in mehreren Tranchen mehr als 60 Kilogramm Drogen. Weil sie bei ihrem Geschäftspartner allerdings an einen Verbindungsbeamten der Kriminalpolizei geraten waren, schlossen sich nach dem letzten Geschäft in dem Einkaufszentrum die Handschellen. Bei dem vereinbarten Verkauf von 50 Kilogramm Amphetaminen sollten knapp 70 000 Euro eingenommen werden. Der Wirkstoff wird besonders bei der Herstellung der Partydroge „Ecstasy“ benötigt.

Während die beiden 29 und 32 Jahre alten Mitangeklagten am ersten Verhandlungstag einräumten, für wenig Geld dem Haupttäter einen „Gefallen“ getan und bei den Drogengeschäften mitgewirkt zu haben, äußerte sich der 29 Jahre alte mutmaßliche Haupttäter nicht zur Sache. Sein Verteidiger kritisierte in mehreren Anträgen jedoch die Ermittlungsmethoden der Polizei. Es habe niemals einen dringenden Tatverdacht gegeben, sagte er. Die Staatsanwaltschaft geht dagegen davon aus, dass der 29-Jährige bereits im Jahr zuvor regelmäßig Kokain verkauft habe. Die Strafkammer hat bislang drei Verhandlungstage bis Ende Januar anberaumt.

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