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Amtsgericht Frankfurt

Prozess um Brand in Haftanstalt vertagt

Aus Ärger über seine Verurteilung soll ein Häftling in einem Frankfurter Gefängnis eine Zelle in Brand gesetzt haben. Der Prozess vor dem Amtsgericht musste allerdings vertagt werden: Der Angeklagte ist krank.

Der Prozess um den Brand in der Frankfurter Justizvollzugsanstalt ist am Donnerstag vom Amtsgericht Frankfurt vertagt worden. Der wegen schwerer Brandstiftung angeklagte Häftling sei krank und deshalb nicht verhandlungsfähig, teilte die Geschäftsstelle des Gerichts mit.

Aus Ärger über eine vorausgegangene Verurteilung zu fünfeinhalb Jahren Haft soll der 27-jährige Angeklagte im Februar 2015 ein Bündel Kleidungsstücke angezündet und damit erhebliche Verrußungen in der Zelle verursacht haben. Weil darüber noch Insassen benachbarter Zellen wegen der enormen Rauchentwicklung in Sicherheit gebracht werden mussten, geht die Anklage von menschengefährdender Brandstiftung aus. Der Sachschaden belief sich auf rund 6000 Euro. Ein neuer Prozesstermin steht noch nicht fest. (dpa)

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