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Ein Universitätsprofessor in Kassel hetzt gegen die "Ehe für alle".
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Ein Universitätsprofessor in Kassel hetzt gegen die "Ehe für alle".

Diskriminierung

Professor hetzt gegen "Ehe für alle"

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Ein Professor der Uni Kassel diffamiert Homosexuelle mit Pädophilie-Vorwürfen. Boris Rhein empfiehlt Disziplinarmaßnahmen.

Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) hat der Universität Kassel nahegelegt, Disziplinarmaßnahmen gegen einen Professor zu ergreifen.

Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera hatte sich in einem Interview gegen die Homo-Ehe gewandt und hinzugefügt: „Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.“ Wenn homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürften, eröffne sich damit „ein mögliches Horror-Kinderschänder-Szenario, über das man nicht weiter nachdenken möchte – die ,Ehe für alle drei’ wird dann kommen.“

Die Universität Kassel ließ wissen, dass Professoren die Wissenschaftsfreiheit in Anspruch nehmen könnten. Das müsse die Uni hinnehmen, auch wenn die Äußerungen im Widerspruch zur Position der Hochschulleitung stünden.

Der nordhessische SPD-Abgeordnete Timon Gremmels entgegnete, Kutscheras Äußerungen verstießen gegen die Menschenwürde und seien nicht von der Wissenschaftsfreiheit gedeckt.

Minister Rhein nannte die Äußerungen „abstrus“. Die Uni solle prüfen, ob der Professor seine Pflichten dadurch verletzt habe, „dass er sich in abfälliger oder herabsetzender Weise gegen homosexuelle Menschen geäußert hat“.

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