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Probleme mit neuen Zügen

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Ausfälle bei der Taunusbahn

HOCHTAUNUS - Auch zwei Tage nach dem offiziellen Start der neuen Wasserstoffflotte auf der Strecke der Taunusbahn kommt es weiter zu Ausfällen. Bislang kann nur eines der sechs Fahrzeuge eingesetzt werden, wie der Betreiber, die Start Deutschland GmbH, nun mitteilt. Offenbar hakt es gleich an mehreren Stellen. Wo genau, dazu gab es vom Betreiber keine konkreten Angaben. Nur so viel verlautete aus der Pressestelle des Unternehmens: Es gebe „Herausforderungen in den neuen Betriebsabläufen, die auch durch die im Vorfeld umfangreich durchgeführten Tests“ nicht hätten verhindert werden können.

„Alle Projektpartner arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer schnellen Lösung“, wie eine Pressesprecherin bekräftigt. Zusätzlich gab es gestern und heute IT-Probleme bei der Fahrgastinformation, „diese sollten aber bis morgen früh behoben sein“, prognostiziert der Betreiber. Dann wären aktuelle Infos auch wieder an den Bahnsteigen und auf der Homepage des RMV ersichtlich.

Zwar sind nun Ersatzfahrzeuge, etwa Diesel-Triebwagen und Busse, auf der Taunusbahnstrecke im Einsatz. Doch auch hier gebe es „Herausforderungen“, wie es vom Betreiber heißt, weswegen die Ausfallquote am Dienstagmittag bei etwa 8 Prozent lag, circa 50 Prozent der Fahrten werden momentan über Schienenersatzverkehr (SEV) abgedeckt. Offenbar scheinen die Probleme im Betriebsablauf gravierender zu sein und dürften wohl noch eine Weile verhindern, dass die Fahrt in eine neue Technik-Ära Fahrt aufnimmt. Wann alle Züge dann tatsächlich fahren werden, ist bislang noch unklar. judo

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