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Eine Spinne hängt in Wiesbaden in ihrem Netz. In Stadtteilen, in denen viele US-Amerikaner wohnen, herrscht gegen Abend geschäftiges Grauen.

Halloween in Hessen

Polizei warnt vor Randale an Halloween

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Eltern sollen ihren Kindern klarmachen, wo an Halloween Streiche enden und Straftaten anfangen. Die Polizei könne Straftaten nicht dulden, und bei Sachbeschädigungen müssten die Eltern mit Schadenersatzforderungen rechnen.

Süßes oder Saures, so heißt es am Dienstag wieder. Denn bei jungen Leute firmiert der Reformationstag längst unter dem Begriff Halloween – einem Tag, an dem man Menschen erschrecken und Süßigkeiten einfordern darf. Allerdings sollten es die Kinder und Jugendlichen nicht zu doll treiben, warnt die Polizei. „Auch an Halloween gelten Recht und Gesetz“, betont jetzt das hessische Landeskriminalamt (LKA). Die Polizei könne Straftaten nicht dulden, und bei Sachbeschädigungen müssten die Eltern mit Schadenersatzforderungen rechnen.

Oft hätten Halloween-Nächte ein juristisches Nachspiel, teilt das LKA mit. Was die Beamten damit meinen, zeigt ein Blick auf die Bilanz des vergangenen Jahres. In Darmstadt rückten 14 Streifenwagen wegen Böller- und Eierwürfen aus. In Bebra nahm die Polizei einen Horrorclown fest, der vor ein Auto gesprungen war und die Insassen mit einer Axt erschreckt hatte. Zahlreiche weitere Horrorclowns entkamen unerkannt. In Schwalbach beschädigten Randalierer eine Bushaltestelle und bogen Straßenschilder um. Den gefährlichsten Vorfall gab es in der Nähe von Bad Homburg. Von einer Fußgängerbrücke aus warfen Unbekannte einen Kürbis auf die Bundesstraße 456. Sie verfehlten nur knapp ein nahendes Auto.

„In der Gruppe und im Schutze der Nacht fällt bei manchem die Hemmschwelle, so dass es im Laufe einer eigentlich fröhlichen Nacht“ zu Straftaten kommen könne, so das LKA. Die Polizisten fordern Eltern auf, auf die „Grenzen des Streichespielens“ hinzuweisen – und einen Blick in den Rucksack der Kinder zu werfen, bevor diese auf Tour gingen.

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