Verkehr

Aus dem Bus gefallen

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Eine Frau fällt aus einem fahrenden Bus und erstattet daraufhin Anzeige. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. War es ein technischer Defekt?

Der Fall gibt der Nahverkehrsgesellschaft Traffiq Rätsel auf: Vor drei Wochen ist eine Frau am Bahnhof Höchst aus dem fahrenden Bus gefallen und hat sich verletzt. Der Unfall ereignete sich laut Zeugenbericht in der Buslinie 55 in Richtung Rödelheim am Abend des 13. November. Der Busfahrer habe die Frau, die sich danach über Unwohlsein beschwerte, an der nächsten Station aussteigen lassen. „Ich bin immer noch entsetzt, dass ein Fahrgast aus dem fahrenden Bus gefallen ist“, sagte eine Zeugin der Frankfurter Rundschau.

Mittlerweile wurde Anzeige erstattet, sagte Traffiq-Sprecher Klaus Linek der FR. Die Polizei sichte das Video und ermittele. Warum die hintere Tür des Busses beim Fahren offen blieb, sei ungeklärt, sagte er. Denn der Fahrer könne eigentlich nicht losfahren, wenn eine Tür offen sei, dann funktioniere das Gaspedal nicht. Theoretisch lasse sich im Notfall die Türsicherung per Knopfdruck überbrücken, nach dem Öffnen einer Klappe. Aber der Fahrer von DB Regio Busverkehr streite ab, dies getan zu haben. Der Bus habe im September den TÜV bestanden und funktionierte laut Linek nach dem Vorfall einwandfrei. „Es ist derzeit nicht zu erklären.“ 

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