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Zwei Rehe stehen auf einem Feld.

Wildunfälle in Hessen

Polizei appelliert nach Wildunfall an Autofahrer

Im Wetteraukreis sterben durch einen Unfall ein Rehkitz und seine Mutter. Die Polizei appelliert an die Autofahrer in der Dämmerung langsam zu fahren.

Nach dem Unfalltod eines Rehkitzes und seiner Mutter appelliert die Polizei im Wetteraukreis an Autofahrer, in der Dämmerung und nach Einbruch der Dunkelheit vom Gas zu gehen. „Es geht um Ihre Gesundheit und das Leben von Tieren“, teilten die Beamten am Donnerstag in Friedberg mit. Zuvor hatte sich demnach auf einer Bundesstraße in der Region ein Unfall ereignet, der „ans Herz geht“: Eine Rehmutter läuft mit ihrem „Bambi“ über die Straße, es kommt zur Kollision. Das Kitz wird verletzt, läuft aber weiter, die Mutter verendet.

Auf der Suche nach seiner Mutter sei das Junge wieder zur Unfallstelle zurückgekommen. Helfen konnte man dem Tier nicht mehr: Der Jagdpächter habe es von seinen Leiden erlösen müssen, berichtete die Polizei weiter. Der Wildunfall sei kein Einzelfall. Wildwechsel über Straßen hinweg sind den Beamten zufolge die Hauptursache für Unfälle in der feld- und waldreichen Wetterau. (dpa)

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