Wettbewerb

Mit Pilzen gegen Plastikmüll

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Die besten Jungforscher Hessens treffen sich zum Finale.

Die 72 besten jungen Forscher und Forscherinnen Hessens stellen am 27. und 28. März in Darmstadt ihre Projekte vor. Unter dem Motto „Frag nicht mich. Frag dich“ geht der Nachwuchswettbewerb in die nächste Runde. Die Sieger und Siegerinnen der sieben hessischen Regionalwettbewerbe im Alter von 13 bis 20 Jahren ringen an diesen beiden Tagen um den Einzug in das Bundesfinale.

Zu den insgesamt 36 Projekten zählt die Arbeit von Darmstädter Jungforschern, die versuchen, mit Pilzen Plastikmüll zu vernichten. Andere arbeiten daran, den Schutz von älteren Menschen oder Mountainbikern bei einem Sturz zu erhöhen. Dazu haben sie einen Sensor entwickelt, der automatisch ein Notsignal sendet.

Besonders zahlreich sind die Anmeldungen für die Fachgebiete Arbeitswelt, Mathematik und Technik. Insgesamt hatten sich mehr als 600 Jugendliche und junge Erwachsene für den Wettbewerb angemeldet. Das sind einige mehr als im Vorjahr. Der Trend zu hohen Anmeldezahlen sei seit Jahren ungebrochen, sagt dazu Wettbewerbsleiter Oliver Karplak.

Gastgeber des Landesentscheids ist das Darmstädter Pharma- und Technologieunternehmen Merck. Ziel sei es, das Interesse an Naturwissenschaften zu fördern, sagt Matthias Bürk, Leiter des Merck-Standorts Darmstadt. „Jugend forscht“ sei eine tolle Motivation, den Dingen auf den Grund zu gehen, so Bürk.

Am 28. März können Interessierte die Projekte selbst in Augenschein nehmen. Die Merck-Sporthalle in der Frankfurter Straße 250 in Darmstadt, in der der Landesentscheid stattfindet, hat an diesem Tag von 13.30 bis 15.30 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet. Eine Liste aller teilnehmenden Projekte gibt es unter merck.de/jugend-forscht

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