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Diese Farben, dieser Duft, … keine Frage, es frühlinget sehr.

Gärten

Pflanzenkultur gestern & morgen

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Um „Moderne Gärten“ geht es im Jahresprogramm von Garten Rhein-Main. 600 Veranstaltungen gibt es bis in den Dezember.

Draußen steht der Frühling. Wolle mer’n reilosse? Oder noch besser: Besuchen wir ihn doch vor Ort. Die Fachleute fürs Draußensein haben sich jede Menge für die gerade beginnende Saison einfallen lassen.

Ganz konkret ließe sich das Frühlingserwachen etwa am 6. und 7. April im Stadtgarten Gelnhausen bestaunen. Ein Gartenfest für die ganze Familie lockt dann mit schönen Pflanzen, Dekorationsideen, Kunst und Mode. Klingt gut? Ist aber nur eins von sage und schreibe rund 600 Angeboten im Jahresprogramm von Garten Rhein-Main.

Diese Draußen-Abteilung der Kulturregion Frankfurt-Rhein-Main GmbH ersinnt jedes Jahr ein Motto für die Saison. Diesmal: „Moderne Gärten“. Darunter muss man sich aber nichts Futuristisches aus heutiger Sicht vorstellen. Angelehnt an das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ geht es vielmehr um die Gärten des 20. und 21. Jahrhunderts. „Große Ideen, kühne Entwürfe und ein neues befreites Lebensgefühl verbinden sich mit der Bauhaus-Bewegung“, erinnern die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig und Thomas Will, der Landrat des Kreises Groß-Gerau, beide gemeinsam Aufsichtsratsvorsitzende der Kulturregion. „Die Aufbruchstimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts und das damit verbundene neue freiheitlich-demokratische Denken“ zog auch in die Gartenplanung ein.

Urbanes Gärtnern im Blick

Das Jahresthema „Moderne Gärten“ soll freilich nicht nur rückblickend die Gärten der Moderne beleuchten, es schaut auch auf heutige Garten- und Parkanlagen, auf neue Anforderungen ans Stadtgrün in Zeiten von Klimaerwärmung, Nachverdichtung und der stärker gewordenen Nutzung durch die Bürger. Zu erleben sind etwa Initiativen zum naturnahen Gärtnern und Gemeinschaftsgärten. Zum Jahresthema gehören viele übers Gartenjahr verteilte Fokusveranstaltungen an verschiedenen Orten der Region und eine Vortragsreihe im Frankfurter Palmengarten. Und es gibt was zu erleben: „Das Mainufer auf dem Weg in die Moderne“ in … na? Zur Abwechslung nicht in Frankfurt, sondern in Aschaffenburg am 27. April. Tags darauf lockt eine Frankfurter Flusspartie – auf dem Fahrrad. Eine GPS-Tour in Hanau durch den historischen Philippsruher Schlosspark (2. Juni) gehört ebenso zum Programm wie die „Wildnis“ im Frankfurter Nordpark (4. August), „Friedberg zum Anbeißen“ über Urban Gardening (8. September), ein Seminar über Wildblumenansaaten in Beisenheim (18. September) und die Lesung „Der Baum denkt“ in Oberursel (27. Oktober).

Das Jahresprogramm ist von Montag an, 25. März, in Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Infos der Region zu haben, außerdem in der Geschäftsstelle der Kulturregion, Poststraße 16, 60329 Frankfurt, Telefon 069 / 257 717 00, E-Mail info@krfrm.de. Es steht auch im Internet: www.krfrm.de.

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