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Kommunalwahl

Per Simulation das Wählen üben

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Die Freien Wähler bieten für die Kommunalwahl in Hessen einen Stimmzettel im Internet an.

Immerhin: Der Wahlzettel für die Stadtverordnetenversammlung in Frankfurt misst nun doch nicht 1,80 Meter in der Breite, wie zunächst berichtet, sondern „nur“ noch 1,20 Meter. Ab Position zehn wurden die Wahlvorschläge zum Teil untereinander und nicht wie sonst üblich nebeneinander aufgeführt. Gestalterisch ist das kein Problem, denn längst nicht alle Listen schöpfen ihr Maximum an 93 Kandidatinnen und Kandidaten aus, die sie in Frankfurt aufstellen können. Der Fährunternehmer Sven Junghans (Wir Frankfurter) kandidiert auf seiner Liste sogar ganz alleine.

Dennoch verlangt die Stimmabgabe den Wählerinnen und Wählern einiges ab. Zwar kann (!) man einfach einen Wahlvorschlag ankreuzen (das sogenannte) Listenkreuz. Durch das Kumulieren und Panaschieren, das immer mehr Menschen nutzen, gibt es aber auch ganz andere Möglichkeiten.

Die Freien Wähler haben deshalb eine digitale Wahlhilfe entwickelt. Zur Verfügung stehen die Wahlzettel von 26 hessischen Städten und Kreisen, anhand derer geübt werden kann.

Problemlos ist dabei besagtes Listenkreuz. Der gewählten Partei fallen damit sämtliche 93 Stimmen zu, die die Wählerinnen und Wähler in Frankfurt haben.

Möglich ist aber auch, die 93 Stimme auf Kandidat:innen von verschiedenen Listen aufzuteilen oder zusätzlich zum Listenkreuz einzelne Leute zu unterstützen. Die Bewerber:innen können dabei bis zu drei Stimmen bekommen. Diese Zettel werden am Wahlabend zunächst aussortiert. Sie werden erst in den folgenden Tagen gezählt.

Wie viele Sitze eine Partei im Römer bekommt, richtet sich nach der Zahl der Stimmen, die auf ihre Kandidatinnen und Kandidaten entfallen. Sprich: Drei Kreuze bei Spitzenkandidat Nils Kößler sind für die CDU ebenso viel wert wie bei Mirko Mucko (Listenplatz 92). Aus den Kreuzen für die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten wird aber eine interne Reihenfolge gebildet, aus der sich ergibt, wer von der Liste in die Römer-Fraktion einzieht.

In diesem Zusammenhang ist auch das Streichen von Bewerber:innen von Bedeutung, was in der Simulation ebenfalls möglich ist. Wähler:innen, die ein Listenkreuz machen, verteilen ihre Stimmen gleichmäßig auf der Liste – wer gestrichen wurde, bekommt aber keine.

Bei der Simulation wird auch deutlich, was keinesfalls passieren darf: Wer mehr als 93 einzelne Kreuze oder mehr als ein Listenkreuz vergibt, macht den Stimmzettel ungültig.

Die Simulation der Freien Wähler findet sich im Internet unter der Adresse www.kommunalwahlhessen.de

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