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Ralf Wolter.

Ralf Wolter in Bad Homburg

Peinliche Panne

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Niemand vertritt die Kur-Gesellschaft und die Stadt Bad Homburg beim Prozess um die Kündigung von Kur-Direktor Ralf Wolter. Der Kommentar.

Die fristlose Kündigung von Kur-Direktor Ralf Wolter durch den Verwaltungsrat der städtischen Kur-Gesellschaft hat schon für viel politischen Wirbel gesorgt. So hatten erst jüngst die beiden langjährigen Mitglieder Beate Fleige und Dieter Kraft das Gremium aus Protest gegen nachträgliche Vorwürfe von Oberbürgermeister Alexander Hetjes gegen Wolter verlassen.

So ganz zu durchschauen ist bis heute nicht, warum der ordentlichen Kündigung von Wolters Geschäftsführer-Vertrag einen Monat später noch eine außerordentliche folgen musste. Eine Klärung hat auch das Gerichtsverfahren, das Ralf Wolter mit seiner Klage angestrengt hat, nicht gebracht. Immerhin kann er sich nun darüber freuen, dass die zuständige Richterin die fristlose Entlassung als unwirksam betrachtet.

Eine peinliche Panne allerdings ist die Tatsache, dass Kur-Gesellschaft und Stadt bei der entscheidenden Verhandlung nicht einmal durch einen Anwalt vertreten waren, um ihre Position zu erläutern. Was genau schief gegangen ist, muss vorerst noch offen bleiben. Allerdings hatte ein Anruf dieser Zeitung bei der Pressestelle des Gerichts ausgereicht, um den Termin zu erfahren.

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