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Hanau

Opfer schildert Kopfschüsse vor Gericht

Die Staatsanwaltschaft vermutet Eifersucht als Motiv und geht davon aus, dass es zwischen dem Paar bereits Wochen zuvor zu Auseinandersetzungen gekommen war. Der Prozess läuft vor dem Landgericht Hanau.

Im Prozess um versuchten Mord durch einen Kopfschuss hat die bei der Tat schwer verletzte Frau die Vorwürfe gegen ihren Ex-Freund bekräftigt. In der Tatnacht im September 2019 habe der 37-Jährige ihr vor einem Lokal die Waffe an den Kopf gehalten, sagte die 26-Jährige vor dem Landgericht Hanau. Er habe sie zwingen wollen, gemeinsam zu einem vermeintlichen Nebenbuhler zu gehen, um diesen zur Rede zu stellen.

Auf dem Weg dorthin habe er erneut die Pistole auf sie gerichtet und einmal geschossen. Dadurch habe sie eine Platzwunde erlitten. Danach habe er sie auf den Boden gestoßen und mit einem zweiten Schuss von hinten in den Kopf getroffen. Das Projektil blieb im Schädel stecken und wurde in einer Notoperation entfernt. Bleibende Schäden richtete die Kugel nicht an.

Die Staatsanwaltschaft vermutet Eifersucht als Motiv und geht davon aus, dass es zwischen dem Paar bereits Wochen zuvor zu Auseinandersetzungen gekommen war. Der 37-Jährige soll die Frau mehrere Male bedroht, geschlagen und erpresst haben. Er habe einen Nebenbuhler vermutet und ihr Handy kontrollieren wollen. Im September 2019 sei der Streit eskaliert.

Die Frau schilderte beim Prozessauftakt, der 37-Jährige sei ein halbes Jahr nach Beginn der Beziehung immer aggressiver geworden. Beide hätten regelmäßig Kokain konsumiert. Der Angeklagte verbüßt derzeit wegen Einbruchsdiebstahls eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten. (dpa)

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