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Offenbach

Zwei Zwischenlösungen

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Nordend-Kinder sollen vorerst auch auf dem Goetheplatz spielen. Der Stadtteil bietet sonst keine Möglichkeiten.

Der Spielplatz in der Johannes-Morhart-Straße im Nordend wird nicht vor Ende 2018 fertig sein. Das berichtet der Magistrat den Stadtverordneten. Der notwendige Projektbeschluss sei wegen der „personellen Kapazitäten“ beim Stadtplanungsamt, das Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) unterstellt ist, nicht vor dem vierten Quartal 2017 zu erwarten. Damit geht der OB auf Konfrontation zu den Koalitionsparteien CDU, Grüne, Freie Wähler und FDP, die möchten, dass der Projektbeschluss bereits bis zum morgigen Donnerstag, 30. März, erfolgt.

Der Magistrat hat dem Jugendhilfeausschuss jedoch bereits mehrere Angebote für eine Zwischenlösung vorgelegt, eine für die kleinen Kinder im Vorschulalter und eine für die Schulkinder bis zwölf Jahre. Der Ausschuss favorisiert nun, für die erste Zielgruppe einen mobilen Spielplatz auf dem Goetheplatz einzurichten, der von Montag bis Freitag von 9.30 bis 12 Uhr von zwei Honorarkräften des Stadtteilbüros Nordend betreut wird. Der Magistrat gibt jedoch zu bedenken, dass viele Kinder im Vorschulalter bis 16.30 oder 17 Uhr eine Tageseinrichtung besuchten.

Die Stadt würde für diese Zwischenlösung 2017 rund 16 000 Euro ausgeben, im nächsten rund 24 000.

Für die Schulkinder solle, so der Jugendhilfeausschuss, das betreute und offene Spiel- und Bewegungsangebot auf dem Schulhof der Goetheschule erweitert werden. Das stünde den Kindern dann von Montag bis Freitag von 14 bis 16.30 Uhr zur Verfügung. Der Stadt entstehen Kosten von etwas über 8000 Euro für die Jahre 2017 und 2018. 3000 Euro könnte die Stadt zudem jeweils für beide Kindergruppen ausgeben, um neues Spielzeug zu kaufen.

Derzeit befindet sich auf dem Schulhof der Goetheschule mobiles Spielzeug wie Bälle oder Gummitwist, die das Quartiersmanagement nach und nach angeschafft hatte, sowie wenige festinstallierte ältere Geräte, die für Kleinkinder jedoch nicht geeignet sind, wie Quartiersmanager Marcus Schenk auf Anfrage bestätigt. Der Schulhof ist zwar auch am Wochenende zugänglich, die mobilen Spielgeräte jedoch nicht. Die beiden zusätzlichen Angebote bestehen laut aktuellem Stand jedoch nicht während der Ferien.

Im Nordend gebe es bei 14 000 Einwohnern derzeit keinen einzigen Spielplatz, sagt Schenk. Im Gegensatz dazu hat der Lauterborn bei 10 000 Einwohnern ganze 14 Spielplätze. Ab Herbst sollen die Kinder im Nordend auch am Hafen auf dem neuen Spielplatz toben können. bil

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