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Seine Tiere will der Circus Barus, der in Offenbach gestrandet ist, auf keinen Fall verkaufen.
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Seine Tiere will der Circus Barus, der in Offenbach gestrandet ist, auf keinen Fall verkaufen.

Offenbach

Zirkus braucht Hilfe

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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Der in Offenbach gestrandete Circus Barus hat erneut Probleme: Es ist kein Geld da für die im Januar fällige Versicherung und Haftpflicht.

Der Circus Barus, der im März in Offenbach gestrandet ist, bittet die Bevölkerung um finanzielle Unterstützung. Versicherungsbeiträge und Haftpflicht werden im neuen Jahr fällig – und die Zirkusfamilie Frank weiß nicht, wovon sie die Beiträge bezahlen soll. Der geplante Weihnachtszirkus fiel wie auch alle anderen Zirkusvorstellungen während des Jahres Corona zum Opfer, und damit gibt es nach wie vor keine Einnahmen.

Spenden

Geldspenden sind per PayPal mit der E-Mail-Adresse info@circus-barus.de möglich.

Auch per Überweisung auf das Konto der Familie Frank bei der Volksbank-Raiffeisenbank Glauchau, IBAN: DE27 8709 5974 0050 0756 05, BIC: GENODEF1GC1, kann geholfen werden.

Am Eingang zum Zirkusgelände am Buchhügel in Offenbach hängt außerdem eine Spendenbox. ann

„Die Versicherungsbeiträge für unseren Fuhrpark und die Haftpflicht für den Zirkus werden Anfang Januar fällig“, sagt Zirkusdirektor Marco Frank, und beziffert die erforderliche Summe auf 8000 bis 8500 Euro. Vier Zugmaschinen, drei Sprinter und zwei Autos nennt die Zirkusfamilie aktuell ihr Eigen. „Wir nutzen die Fahrzeuge, um Futter und Sägespäne für die Tiere zu holen“, macht er klar.

Schon im Oktober mussten die Franks einen Traktor veräußern, um den Circus Barus über Wasser zu halten. „Es ist schwierig, das Zirkuszelt ohne Traktor oder Radlader aufzubauen“, sagt er. Eine Tochter habe auch ihren Wohnwagen verkauft und sei bei ihrer Schwester eingezogen, um so Geld in die leeren Kassen zu spülen.

„Die Tiere wollen wir nicht verkaufen, an denen hängen wir“, sagt Marco Frank, der zugibt, er habe nie gedacht, „dass Corona so lange weitergeht“. Die Familie ist froh, dass sie auch im neuen Quartier am Buchhügel von den Bürgern und Bürgerinnen unterstützt wird – und zwar hauptsächlich mit Futterspenden. Trotzdem schafft sie die Versicherungsbeiträge nicht aus eigener Kraft.

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