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Offenbach

Ziele im Radverkehr

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Der Offenbacher ADFC hat sechs der sieben OB-Kandidaten zu ihrer Agenda im Fall ihres Sieges befragt. Die Meinungen zu ÖPNV, Radwegen und sonstigen Ageboten für Radfahrer gehen weit auseinander.

Mit einem Fragebogen hat der ADFC Offenbach sechs der sieben Kandidaten für die Wahl des Oberbürgermeisters darum gebeten, Ziele und Aufgaben in Sachen Radverkehr zu benennen, die sie im Fall ihres Wahlsieges umsetzen möchten.

Auf die Fragen, welche Defizite es im Offenbacher Verkehr gibt und wie die Lebensqualität verbessert werden kann, nannten laut ADFC Felix Schwenke (SPD), Peter Schneider (Grüne), Peter Freier (CDU) und Elke Kreiss (Die Linke) fehlende Radwege, Freier auch den schlechten Zustand mancher Straßen und zu geringe Buskapazitäten am Morgen und am Abend. Der CDU-Mann will auch auf E-Busse umstellen.

Schneider möchte Radfahrer gleichberechtigt mit Autofahrern im Straßenverkehr sehen, Kreiss sieht eine systematische Benachteiligung von ÖPNV, Fußgängern und Radfahrern und will eine autofreie Innenstadt. Christin Thüne (AfD) habe die Unfreundlichkeit von Busfahrern beklagt, den Autoverkehr will sie „verflüssigen“.

Das Radwegenetz auf Kosten von Parkfläche auszubauen findet hingegen nur Schneider (Grüne) „interessant“. Fünf der sechs Kandidaten – außer Christin Thüne (AfD) – sind jedoch der Meinung, nur ein Ausbau der Angebote an Radfahrer könne das Radfahren selbst attraktiver machen.

Weil die Finanzierung des Radwegeausbaus wegen der Finanzlage der Stadt nicht einfach ist, fordern Schwenke und Schneider ein stärkeres Engagement von Bund und Land, Freier will Schwerpunkte im Ausbau setzen, um zumindest Teile der im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen zu finanzieren. Und Kreiss setzt auf ein Konzept, das sie mit dem ADFC zusammen entwickeln will. Helge Herget von den Piraten möchte Fördertöpfe und eine Million aus den Gewinnen der Sparkasse abschöpfen. 25 Euro pro Einwohner jährlich ins Radnetz zu stecken – das wären insgesamt rund 3,3 Millionen Euro –, halten vier Kandidaten für zu viel. Kreiss hält diese Summe für „machbar“ und Herget „mindestens eine Million jährlich für vertretbar“. 

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