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Könnte schwierig werden. Karikatur von Gerd Hüsch.

Offenbach

Zeuge der Zeitgeschichte

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Der Kunstverein zeigt Karikaturen von Gerd Hüsch, welche die Befindlichkeiten der sechziger bis achtziger Jahre widerspiegeln.

Der Kunstverein Offenbach würdigt den deutschen Karikaturisten Gerd Hüsch (1936 bis 1982) mit einer Sonderausstellung. Gezeigt werden zahlreiche Originale in Form von Zeichnungen, Buchveröffentlichungen, Grafiken und Druckblättern, die die Kuratoren Sylvester Kraaz, Jens Lay und Gerhard Lux mit Hilfe von Hüsch-Angehörigen zusammentragen konnten.

Die Ausstellung zeige die große Bandbreite des Karikaturisten, heißt es in der Ankündigung. So böten Szenen aus dem Ruhrgebiet oder Hamburg „einen spannenden Einblick in die gesellschaftlichen Befindlichkeiten der sechziger Jahre bis zu den frühen achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts“. Die Karikaturen des gebürtigen Westfalen bezeugten Zeitgeschichte. Und viele seiner Themen waren und sind auch Jahrzehnte später noch aktuell. „Seine scharfe Beobachtung der politischen Bühne und seine exzellente Zeichentechnik, gepaart mit augenzwinkernden Anmerkungen und Kommentaren, machen Gerd Hüsch zu einem der wichtigsten politischen Karikaturisten seiner Zeit“, schreibt der Kunstverein. Der lädt ein „zu einer vergnüglichen und gleichermaßen nachdenklichen Reise in eine der spannendsten Epochen der jüngeren Geschichte Deutschlands“.

Die Ausstellung ist ab heute bis Ende Januar von montags bis samstags, 14 bis 20 Uhr, im Ausstellungsraum des Vereins im ersten Stock des Einkaufscenters KOMM am Aliceplatz zu sehen. Die Vernissage findet am Freitag, 11. Januar, um 18 Uhr dort statt. Die Kuratoren werden anwesend sein.

Geplant ist außerdem eine Sonderveranstaltung mit „Taste of Sun“ am Samstag, 19. Januar, um 17 Uhr. 

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