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Wie steht es um die Gleichstellung in Offenbach?

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Von: Silvia Bielert

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Die neue Gleichstellungsbeauftragte Inga Halwachs zieht ein Jahr nach Beginn ihrer Tätigkeit als Leiterin des Frauenbüros Bilanz.

Wie es um Frauen- und Gleichstellungsfragen in Offenbach steht, weiß die promovierte Soziologin Inga Halwachs zu sagen. Vor einem Jahr hat sie ihre Vorgängerin Karin Dörr als Leiterin des Frauenbüros in Offenbach abgelöst. Sie kenne die Aktivitäten, die in der Stadt unternommen werden, um Frauen zu fördern, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt.

Unbedingt fortgeführt werden soll die Vergabe des städtischen Sophie-von-La-Roche-Preises, der zuletzt an Antje Hagel, die Koordinatorin des Fanprojekts Kickers Offenbach, ging. Halwachs koordiniert den Facharbeitskreis gegen häusliche und sexualisierte Gewalt, der etwa im November mit Schablonen und Sprühkreide sichtbare Spuren gegen diese Gewalt in der Stadt hinterlassen hatte. 222 Frauen waren laut Polizeistatistik im Jahr 2020 von häuslicher Gewalt betroffen - offiziell. Es gibt das etablierte Projekt für „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ und derzeit koordiniert das Frauenbüro eine Bestands- und Bedarfsanalyse zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, wonach das Offenbacher Frauen- und Kinderhaus zwei weitere Familienzimmer erhalten müsste. Eine Arbeitsgruppe in der Verwaltung beschäftigt sich mit diskriminierungssensibler Sprache. Seit 2017 vergibt die Stadt die Auszeichnung UFF – Unternehmen familienfreundlich und seit 2016 gibt es eine Liste mit den Namen von 31 Frauen, die Offenbach geprägt haben und bei Neu- oder Umbenennungen von Straßen oder Schulen berücksichtigt werden sollen. „Es wurde schon viel erreicht in den letzten Jahren, aber der Weg ist noch lang“, sagt Halwachs. bil

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